Impuls „Den Weg wollen wir gehen, die Liebe geht mit uns,…“

„Den Weg wollen wir gehen, die Liebe geht mit uns,…“

Der Weg entsteht erst im Gehen
er liegt im ersten Schritt,
er öffnet sich uns, wenn wir starten.
Jesus lädt uns ein auf seinen Weg.
Er sagt: Kommt und seht.
Er sorgt auch für uns: Nehmt und esst, nehmt und trinkt, sagt er.
Er ist Weg und Rastplatz für uns,
nicht nur jetzt in den Ferien….
Die Wege zu ihm entstehen, wenn wir sie gehen.
Ihnen allen eine gute, erholsame Ferienzeit!
Pfarrer Ulrich Kloos
Foto: Bei Missen (Ulrich Kloos)

Der Heilige Benedikt –  Schutzpatron Europas

Ein Impuls des Vaters des abendländischen Mönchstums, dessen Festtag am 11. Juli ist:

Das Herz

„Wenn wir Psalmen singen,  dann soll unser Herz mit dem gesungenen Wort zusammen klingen. Keiner soll nach dem eigenen Nutzen streben, vielmehr soll jeder darauf bedacht sein, was für den anderen gut ist.“
Aus der Regel des heiligen Benedikt

Foto: Grab des Heiligen Benedikt in Montecassino , Ulrich Kloos

Fronleichnam – Mit Jesus Christus unterwegs

Fronleichnam – Mit Jesus Christus unterwegs 
„Manchmal feiern wir mitten im Tag, ein Fest der Auferstehung,…“
Dieser Liedbeginn kam mir in den Sinn, als im Zug Ulm als nächster Halt angezeigt wurde:
Mit dem Kreuzpartikel im Bild und dem Kloster Wiblingen, wo er seit der Klostergründung 1099 verehrt wird.
Ja, mitten im Alltag ist Jesus Christus mit uns auf dem Weg.
An Fronleichnam machen wir das sichtbar mit der Monstranz, die Jesus im eucharistischen Brot zeigt,
und damit gehen wir durch unsere Stadt und unsere Straßen
wir bezeugen: ER geht mit uns – ER ist mit uns unterwegs – ER will uns begegnen.
Text u. Bild: Dekan Ulrich Kloos

Gesegnete Pfingsten

 

 

Atme in uns, Heiliger Geist

Atme in uns, Heiliger Geist,
brenne in uns, Heiliger Geist,
wirke in uns, Heiliger Geist,
Atem Gottes Komm.
Ihnen allen ein gesegnetes Pfingstfest!
Dekan Ulrich Kloos
Foto: Heilig-Geist-Fenster im Petersdom in Rom (Ulrich Kloos)

Pilgergebet aus Einsiedeln

Jungfrau und Gottesmutter Maria, breite deinen Mantel aus über alle, die vertrauensvoll zu dir pilgern oder aus der Ferne auf deinen Schutz vertrauen.

Tritt ein am Throne Gottes für die Jungen und Alten , für die Kranken und Verzweifelnden, für die Armen und Einsamen, für uns Sünder.

Sei uns allen Vorbild und Mutter des Glaubens, damit wir fest gegründet seien in der Liebe des dreifaltigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen.

Text: Pilgergebet, Einsiedeln

Foto: Pfr. Kloos/Einsiedelmadonna Basilika St. Martin Wiblingen

Halleluja, Jesus lebt

Halleluja, Jesus lebt!

Christus ist erstanden,
O freut euch Christen, er erhebt aus seinem Grabe sich und lebt,
er lebet ewig stirbt nicht mehr, ihm bringet Lob und Dank und Ehr
Halleluja, Halleluja!
Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest
Ihr Pfarrer Ulrich Kloos
Das Foto zeigt den auferstandenen Christus (Deckenfresko in der Nikolauskapelle Wiblingen, (Ulrich Kloos))

Fastenzeit

Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung
Die drei österlichen Tage vom Leiden, Tod und Auferstehung Jesu wollen uns verständlich machen, welch großes Heil im Kreuz Jesu für jeden von uns liegt. Dieses Geheimnis wollen uns diese Tage mit ihren geprägten Feiern und Gottesdiensten erschließen, auf-schließen.
Am Gründonnerstag denken wir an das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern, wo er ihnen die Eucharistie vermacht – etwas wovon wir bis heute zehren -, kurz bevor er hinausgeht, allein und verlassen in seiner Todesangst am Ölberg.
Am Karfreitag gedenken wir in den Kreuzwegen seines Leidenswegs und in der nachmittäglichen Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu, die zu seiner Todesstunde stattfindet, seines Leidens und Sterbens am Kreuz. Deswegen steht die Leidensgeschichte (Passion) und die Kreuzverehrung ganz im Mittelpunkt dieses Tages.
Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe. Jesus wird ins Grab des Josef von Arimathäa gelegt. Ein Tag der Trauer und Klage. Die Klagepsalmen haben in der Karmette ihren Platz.
In der Osternacht schließlich wird das Überwinden des Dunkels des Todes augenfällig. Wenn das Licht der Osterkerze in die dunkle Kirche getragen wird und die Dunkelheit vertreibt, dann geht es auf die Auferstehung zu. Das Wasser der Taufe ist Zeichen des Lebens, das uns Christen geschenkt wird. Es wird in dieser Nacht geweiht, in der wir die Überwindung des Todes durch die Auferstehung Jesu feiern.
Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus dem Kuppelfresko der Basilika Wiblingen. Der König verweist im Bußgewand auf das Heil, das durch das Kreuz geschieht.
(Foto Ulrich Kloos)

Pfarrer Ulrich Kloos

Eis und Kälte, lobet den Herrn

Eis und Kälte, lobet den Herrn

Da sangen die drei im Ofen wie aus einem Mund, sie rühmten und priesen Gott mit den Worten:
Gepriesen bist du, Herr, du Gott unserer Väter, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.
Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, hoch gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels, gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Preist den Herrn, all ihr Werke des Herrn; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, ihr Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, all ihr Mächte des Herrn; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, Sonne und Mond; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, ihr Sterne am Himmel; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, aller Regen und Tau; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, all ihr Winde; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, Feuer und Glut; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, Frost und Hitze; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, Tau und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, Eis und Kälte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, Raureif und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Preist den Herrn, ihr Nächte und Tage; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!
Aus dem Gesang der drei Jünglinge im Feuerofen (Daniel 3, 51ff)
Foto Ulrich Kloos (Ansicht des Klosters Wiblingen bei Eis und Kälte)

Maurus wird Schüler des Hl. Benedikt

Der 15. Januar ist Gedenktag des heiligen Maurus.
Als Benedikt das Kloster Montecassino gründete,
wurde Maurus Abt im Kloster Subiaco.
Viele Kranke kamen zu ihm,
die er mit einem Kreuzpartikel gesegnet hat.

So geht auf ihn der Maurussegen zurück.

Text: Ulrich Kloos
Bild: Ulrich Kloos

(gemalt von Martin Dreyer 1783 -Die Darstellung ist
auf der Rückseite des Benedikt Altars in der Basilika
St. Martin, Ulm-Wiblingen zu finden)

Interview mit Pfarrer Kloos