Im Sterben nicht allein

Manchmal durchkreuzt eine plötzliche Todesnachricht oder die Diagnose einer schweren Krankheit unsere Lebenspläne oder die unserer Familie. Auf einmal ist nichts mehr so, wie es war.

In den alten Texten der Psalmen haben schon vor Jahrtausenden Menschen vor Gott ihre Not und ihre Klage zur Sprache gebracht, und auch Jesus bei seinem Sterben am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Maria und Johannes harrten in dieser schweren Stunde unter dem Kreuz Jesu aus.

In dieser Situation bieten wir Ihnen gerne Wegbegleitung an, ebenso wie unsere Klinikseelsorger und das Hospiz. Kirchlicherseits können wir die Krankensalbung spenden oder auch einen Kranken- bzw. Sterbesegen, wir beten mit ihnen oder wir sind einfach da. Wenn Sie dies wünschen, nehmen Sie bitte über das Pfarramt Kontakt mit unseren Seelsorgern auf. Wir kommen dann zu Ihnen.

Bestattung

Heute gibt es vielfältige Formen der Bestattung, gerne unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung und Gestaltung. Die Bestattung ist Abschied von einem geliebten Menschen und soll sein Leben als Ganzes würdigen und nochmal in den Blick nehmen. Zugleich öffnet sie den Blick in die Welt, die uns in der Auferstehung von den Toten verheißen ist. Das ist die Perspektive des christlichen Glaubens, die uns ermöglichen will, mit unseren Verstorbenen in Kontakt zu bleiben und so auch ein gewisser Trost sein kann.

Vom Procedere ist es in der Regel so, dass das Pfarramt  über das Bestattungsinstitut benachrichtigt wird, der zuständige Seelsorger mit Ihnen Kontakt aufnimmt und einen Gesprächstermin mit Ihnen vereinbart, um die Trauerfeier vorzubereiten und die anstehenden Fragen zu klären.