FSK18: Mehr Ökologie im Alltag

FSK 18 in Kooperation mit dem BUND

ÖKOLOGIE-PROJEKT
der Kirchengemeinde Donaustetten

DU bist zwischen 18 und 35 Jahren alt? Dann suchen wir DICH, um in Kooperation mit dem BUND Ulm (Bund für Umwelt- und Naturschutz) dich gegen das Artensterben einzusetzen. Die Diözese Rottenburg fördert das Projekt mit bis zu 3.000 € wenn junge Erwachsene sich vor Ort für die Bewahrung der Schöpfung tatkräftig engagieren.

Für das Projekt sind Aktionen, wie z. B. der Bau eines Wildbienenhauses, Vogel- und
Fledermauskästen, schmückende Dinge für die Beete (Stelen, Seelenbretter, o.ä.) angedacht und natürlich sind wir für weitere Ideen dankbar. Drei neu mit insektenfreundlichen Blumenstauden bepflanzte Beete an der Donaustetter Kirche Zur Hlg. Familie gibt es bereits.

Schön wäre es, wenn wir es gemeinsam schaffen, uns 3-4x im Jahr zu einer Aktion zu
treffen, die auch gerne immer mit Getränken und Kuchen oder Vesper ausklingen kann. Das ganze Jahr über sollten sich Einzelne verantwortlich fühlen für Gieß- und Jätdienste.

Wenn DU bereit bist dich für Klima, Umwelt, Natur und Biodiversität einzusetzen, melde dich bei slave.birgit[at]web.de (Projektleitung)
oder jana.slave[at]bund.net (Kooperationspartnerin und Geschäftsführerin BUND
Regionalverband Donau-Iller)
oder bei Christoph Esser mc.escher[at]gmx.de (Pastoralreferent der SE Basilika Ulm-Basilika).

Teile das Projekt gerne mit deinen Freunden oder deiner Familie!
Auch kirchenferne Erwachsene sind herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf EUCH!

P.S. Demonstrieren ist gut – aktiv handeln ist noch besser 😉

TERMINE:

Donnerstag 19. Juli, 20 Uhr, Ulrikahaus Donaustetten

Vortrag nachhaltig essen und konsumieren

Vortrag nachhaltig essen und konsumieren

Rückblick Insektenhotel

REZEPTE:

Hagebuttenmarmelade

  • 1kg gesammelte Früchte ergeben ca. 500g Fruchtmus
  • Stiel und Blüten entfernen, evtl. auch gleich Kerne (Frucht halbieren und Kerne rausstreifen)
  • Früchte mit Wasser (Richtmaß 1,5 vorbereitete Früchte auf 2l) ca. 1h weichkochen, regelmäßig umrühren.
  • Vorheriges Einfrieren der Früchte (48h) macht die Früchte weicher und verringert die Kochzeit.
  • Fruchtmus durch Sieb durchpassieren oder Flotte Lotte verwenden.
  • Fruchtmus mit Saft (Apfel, Orange) oder Hagebuttentee im Verhältnis 4:1 mischen (wenn Mus zu fest ist)
  • Anschließend mit Gelierzucker aufkochen und kochend abfüllen.
  • Wer mag: abschmecken mit Kardamom, Nelken (können vorher mitgekocht werden), Zitronenschale, Orangenschale
  • Tipp: Erster Nachtfrost am Strauch bekommt dem Aroma

Holundergelee

  • Im August/ September Schwarze Holunderbeeren sammeln (Vorsicht: nicht mit Attich (= Zwerg-holunder) oder Liguster verwechseln!).
  • Die Holunderbeeren waschen und entsaften (am besten im Dampfensafter).
  • Den Holundersaft mit Apfelsaft (selbstentsaftet oder Direktsaft von der Streuobstwiese) im Verhältnis 2 : 1 mischen
  • Zum erkalteten Saft Gelierzucker geben. Je nachdem wie süß das Gelee sein soll, Gelierzucker 3:1 oder 2:1 verwenden.
  • Den Saft mit dem Gelierzucker aufkochen und 4 min. sprudelnd kochen lassen. Dabei gut umrühren. Lieber einen großen Topf nehmen, da es leicht überkocht.
  • Gelierprobe machen: Kleiner Klecks Gelee auf eine Teller und überprüfen, ob das Gelee beim Erkalten fest wird.
  • Das kochende Gelee in Marmeladengläser füllen und sofort verschließen.

Noch besser schmeckt Holunder-Marmelade!

Holunder-Himbeer-Brombeer-Marmelade

  • Im August/ September Schwarze Holunderbeeren sammeln (Vorsicht: nicht mit Attich (= Zwerg-Holunder) oder Liguster verwechseln!).
  • Die Holunderbeeren waschen und von den Strünken zupfen.
  • Die abgezupften Beeren zu gleichen Anteilen mit Himbeeren und Brombeeren mischen.
  • Zu den Beeren Gelierzucker geben. Je nachdem wie süß die Marmelade sein soll, Gelierzucker 3:1 oder 2:1 verwenden.
  • Die Beeren mit dem Gelierzucker aufkochen und 4 min. sprudeln kochen lassen. Dabei gut umrühren. Lieber einen großen Topf nehmen, da es leicht überkocht.
  • Gelierprobe machen: Kleiner Klecks Marmelade auf eine Teller und überprüfen, ob sie beim Erkalten fest wird.
  • Die kochende Marmelade in Marmeladengläser füllen und sofort verschließen.

Schlehenmarmelade

  • Im Oktober bis Dezember Schlehen sammeln (Vorsicht beim Pflücken, die Zweige haben Dornen!)
  • Die Schlehen sollten vor dem Verarbeiten Frost abbekommen haben, um süßer zu werden. Also lieber  etwas später pflücken. Man kann sie auch für ein paar Tage in die Gefriertruhe stecken, das funktioniert auch.
  • Die Schlehen waschen und mit etwas Wasser aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Anschließend durch ein Sieb streichen.
  • Die Reste (Kerne und Schalen) noch ein- oder zweimal mit einem kleinen Glas Wasser aufkochen und ebenfalls durchs Sieb streichen, bis das meiste vom Fruchtfleisch gewonnen ist.
  • Zum Schlehenmus Gelierzucker geben. Je nachdem wie süß die Marmelade werden soll, Gelierzucker 3:1 oder 2:1 verwenden.
  • Das Schlehenmus mit dem Gelierzucker aufkochen und 4 min. sprudeln kochen lassen. Dabei gut umrühren. Lieber einen großen Topf nehmen, da es leicht überkocht.
  • Gelierprobe machen: Kleiner Klecks Marmelade auf einen Teller und überprüfen, ob die Marmelade beim Erkalten fest wird.
  • Die kochende Marmelade in Marmeladengläser füllen und sofort verschließen.