Herbstfest der Gemeinde St. Laurentius Donaustetten

Rückblick Herbstfest der Gemeinde St. Laurentius Donaustetten am 3. Oktober 2017

Das diesjährige Herbstfest startete für die Helfer sehr verregnet. Damit niemand draußen in der Kälte sein Schnitzel essen musste, wurden im Ulrikahaus auf allen Etagen ca. 150 Sitzplätze für das gemeinsame Mittagessen geschaffen. Der Strickkreis, die handgemachten Kränze und der Büchermarkt des Vertrauens fanden in der Kirche ein trockenes Plätzchen, der Tansania-Stand wurde draußen unter dem Kirchendach aufgestellt.

Der Jugendgottesdienst setzte sich kritisch mit der Herstellung von landwirtschaftlichen Produkten und der Haltung von Tieren auseinander. Als Verbraucher muss man sich bewusst werden, dass das eigene Kaufverhalten die Bedingungen für die Produktion von Essen positiv und negativ beeinflussen kann. Im Altarraum war viel los: drei Zelebranten, ein Pastoralreferent und eine Schar Ministranten gestalteten den Gottesdienst. Der A-Capella-Chor des Albert-Einstein-Gymnasiums Wiblingen setzte musikalische Höhepunkte und er darf gerne wieder kommen.

Der Erntedankaltar war dieses Jahr wieder sehr prächtig geschmückt, an dieser Stelle möchte sich das Blumenschmuck-Team ausdrücklich bei Familie Klarer für die großzügigen Sachspenden bedanken.

Nach dem Gottesdienst saßen die Besucher gesellig beim Mittagessen beieinander, Kaffee und die selbstgebackenen Kuchen wurden vor Ort oder zum Mitnehmen daheim genossen. Die Kinder und Jugendlichen vergnügten sich beim Basteln, Schminken oder, nachdem sich die Herbstsonne wieder rausgetraut hatte, beim Bogenschießen.

Der KGR St. Laurentius Donaustetten bedankt sich von Herzen bei allen fleißigen Kuchenbäckern, Helferinnen und Helfern aus den Teams Familien-Gottesdienst, Blumenschmuck, Kranzen, Strickkreis, Krabbelgruppe, Reinigung, Seniorenclub, Kindern-Helfen-Kindern und bei den Ministranten und Jugendlichen. Ohne Euren Einsatz könnten wir so eine Veranstaltung nicht stemmen. Durch dieses heitere Fest können ca. 550 € an das St. Benedict’s Convent in Südafrika gespendet werden, ca. 550 € werden für die Sanierung des Kirchendachs verwendet. Den Kindern in Lekrumuni, Tansania kommen durch den afrikanischen Marktstand des Kinder-Helfen-Kindern-Teams 234 € zu Gute.

Text: i. A. des KGR St. Laurentius Annemarie Mann

Fotos: Jürgen Feind

Stille

Einfach Stille

Braucht es immer viele Worte

Braucht es nicht einfach – DASEIN

Braucht es nicht auch das HÖREN – ER-WÄGEN

 

Offene Kirche

Ort der Stille – Ort des Daseins vor  Gott – Ort des Hörens und Erwägens

 

Mutig in die Welt

So ausgerichtet – innerlich ausgewogen – mutig handeln in der Welt

So Gott da sein Lassen durch uns.

 

Ulrich Kloos

Foto: Lebendige Steine oben am Hauptportal der Basilika St. Martin (Ulrich Kloos)

 

Gebet zu Kirchweih

Lieber himmlischer Vater,

nun bitten wir dich, dass du uns allen deinen Heiligen Geist gebest und immer wieder gebest, damit er uns erwecke, erleuchte, ermutige und fähig mache, den kleinen und doch so großen Schritt zu wagen: aus dem Trost, mit dem wir uns selber trösten können, heraus und hinein in die Hoffnung, die du gibst. Kehre du uns selbst weg zu dir hin. Erlaube es uns nicht, uns vor dir zu verstecken, lass es nicht zu, dass wir es ohne dich machen wollen. Amen. (Karl Barth)

 

Wir feiern das Kirchweihfest am Sonntag 15.10.2017 um 10:30 Uhr in einem festlichen Gottesdienst in der Basilika St. Martin. Der Chor singt eine Messe von Ch. Gounod.

Foto: Ulrich Kloos

Firmung am 08.10.2017 / Gottes Ja zu mir – Mein Ja zu Gott!

33 Firmlinge erhielten durch Weihbischof Matthäus Karrer das Sakrament der Firmung gespendet

 

 

Ein supertoller Tag liegt hinter uns. Herzlichen Dank an alle die uns begleitet und das Fest mit uns gefeiert haben. Matthäus Karrer, unser neuer Weihbischof der uns heute gefirmt hat, ist ein sehr offener und freundlicher Mensch, der uns alle begeistert hat. Ganz spontan mit Handmikrofon bewaffnet trat er vor uns hin und sprach ganz offen zu uns. Er zeigte  uns somit dass die Kirche alles andere als alt und staubtrocken  ist. Ganz im Gegenteil. Sie ist lebendig und wir sind ein Teil davon. Der Geist Gottes weht in ihr und soll uns in seinen Bann ziehen.

„Wer an die Liebe Gottes glaubt und sie erkennt, wird erkennen dass das innerste Gottes die Liebe ist. Wenn wir also dem Heiligen Geist auf die Spur kommen möchten, müssen wir uns auf die Suche nach Gott machen, uns ins innerste Gottes vortasten, Brücken schlagen zu scheinbar unmöglichem und für seine Liebe brennen. Gott ist spürbar wie das Feuer. Er schenkt uns Licht und Wärme. Er reinigt von Schuld und macht alles neu. Damals wie heute brauchen wir Gottes Feuer, Gottes Geist der in uns immer wieder neu entflammt. Damit unser Glaube nicht wie Strohfeuer erlischt, sondern in unseren Herzen weiter brennt und zur Flamme wird die andere ansteckt. Da sind wir als getaufte oder gefirmte Menschen öfter denn je gefordert, für die Frohe Botschaft Gottes zu brennen und sie in alle Welt zu tragen.“

Schon seit vielen Jahren ist es bei uns in der SE so, dass sich ehrenamtliche Katecheten mit Jugendseelsorger Christoph Esser und den Firmlingen gemeinsam auf den Weg machen die Liebe Gottes die gesät wird zu erkennen und aktiv daran mitzuarbeiten dass Kirche vor Ort gelingt und Früchte trägt. Ein ganzes Jahr lang bestreiten wir alle gemeinsam einen Weg der gepflastert ist mit sozialen Projekten, Gottesdiensten, spirituellen Erfahrungen und Gesprächen. Ein ganzes Jahr lang hat jeder der Firmlinge die Möglichkeit sich in seiner selbst gewählten Projektgruppe zu bewähren.

Ein Herzliches Dankeschön ergeht an: Weihbischof Matthäus Karrer, Dekan Ulrich Kloos, Pater Laurent Mtaroni, Jugendseelsorger Christoph Esser, Simon Kaifel und dem Jungen Chor, den Minis, Basilika- Mesner Andreas Gumpp, Tontechniker Daniel Strele und den Katecheten Renate Babic, Natalie Andrä, Verena Renz, Jasmin Sommer, Anja Embacher, Martina Bouslair, Daniela Stolz sowie allen Helfern und Betreuern die uns ein ganzes Jahr lang begleitet haben. Aber auch an unsere Firmpaten, Eltern, Geschwister, Freunde, Bekannte und Gemeindemitglieder.

„Herr Jesus Christus, begleite diese jungen Menschen auf all ihren Wegen. Hilf ihnen Stolpersteine zu überspringen, Licht aus innerer Dunkelheit zu finden und im Glauben Dich zu entdecken. Schenke ihnen deine schützende Nähe, Hoffnung in schweren Lebenslagen und Kraft deinem Willen zu folgen. Sende ihnen Antworten auf ihre Fragen und Menschen an ihre Seite die sie begleiten, so schwierig der Weg auch sein mag.“

Für euren weiteren Lebensweg wünschen wir Euch alles Gute und Gottes Segen.

Renate Babic

Fotos: Jürgen Feind

 

Fußwallfahrt 2017 nach Neresheim

 

Liturgische Nacht am 23. September in Donaustetten

Liturgische Nacht in der Kirche zur Hl. Familie –

Am 23. September fand in der Kirche zur Hl. Familie eine Liturgische Nacht der ganz besonderen Art statt.

Um 18 Uhr trafen sich aber erst einmal die neuen Firmbewerber/Innen zum Kennenlernen, Gruppen einteilen und ersten Beschnuppern. Im Ulrikahaus stellte Jugendseelsorger Christoph Esser das Firmkonzept vor und die einzelnen Katecheten ihr jeweiliges Projekt, damit alle schon mal einen Einblick darauf erhaschen konnten was denn so im kommenden Jahr auf sie zu kommen wird.

Um 19.30 Uhr wechselten dann alle in die Kirche zur Hl. Familie, wo schon etliche andere Kinder, Jugendliche und Junggebliebene Erwachsene gespannt darauf warteten was es mit der Liturgischen Nacht so auf sich hat.

Gottesdienste, meditative Workshops, Live Musik, Trommelworkshop, Lagerfeuerstimmung mit Stockbrot und Würstchen, Bogenschießen oder Nachtwanderung – hier hatte man die ganze Nacht freie Wahl. Wer sich traute die Himmelsleiter zu besteigen, konnte Jesus direkt auf Augenhöhe begegnen und seine ganze Alltagslast gut gesichert von geschultem Bodenpersonal unter sich lassen. Das hat schon was! 🙂

Die beiden  Pfarrer Ulrich Kloos und Pater Laurent nahmen sich in dieser Nacht ganz viel Zeit um mit den Kids mal so richtig ausführlich zu reden, zu beten , wer wollte zu beichten, oder einfach Gottesdienst zu feiern.

Gospelsängerin Isabelle Siyou versammelte alle Stimmgewaltigen Besucher zu einem Gospelworkshop um sich, um sie in kürzester Zeit so fit zu machen, dass sie beim anschl. Abschlußgottesdienst mit Pfarrer Ulrich Kloos um Mitternacht ihr Halleluja gekonnt vortragen konnten.

Nach dem Gottesdienst gab es für alle eine leckere Karotten-Kürbis- Mitternachtssuppe. Und wer dann immer noch nicht genug hatte, setzte sich wieder in die Kirche zum Abschluß „Kino meets Orgel“ . Einige Mutige verbrachten sogar die Nacht in Donaustetten, ausgestattet mit Isomatte und Schlafsack.

 

 

Ein ganz besonderer Dank gilt der Jugendstiftung Just als Unterstützer unserer Aktionen.

 

 

 

Sowie allen Ehrenamtlichen Helfern, ohne die diese Nacht nicht so geworden wäre wie sie war:

Johannes Däges, Daniel Strele, Simon Kaifel , Oli Patrich, Renate Babic, Marcel Schultes , Julia Pinkow, Martin und Fabian Schwer, Annemarie Mann, Corni Däges und Nadine Lutz  für ihr ehrenamtliches Engagement.

Euer Jugendseelsorger : Christoph Esser

Fotos: Jürgen Feind, Renate Babic

 

 

 

 

Danke, lieber Gott – Erntedank verortet uns

Die Kultur des Wohlergehens, die uns an uns selber denken lässt, macht uns unsensibel für die  Schreie der anderen, sie lässt uns in Seifenblasen leben, die zwar schön sind, aber nichtig, die eine Illusion des Unbedeutenden sind, des Provisorischen, die zur Gleichgültigkeit gegenüber dem Nächsten führt und darüber hinaus zur weltweiten Gleichgültigkeit. (Papst Franziskus 2013 auf Lampedusa)

Erntedank, will unser Leben wieder in Gott verorten. Im Dank an ihn, weckt er den dankbaren Blick für den Anderen, im Lob über jedes Geschöpf und jeden Menschen, erweckt er neu den Respekt vor jedem Geschöpf und jedem Menschen. So führt die  Dankbarkeit dem Schöpfer gegenüber zu Solidariät, zum Teilen und zu Achtung und Respekt. Darum ist Erntedank so wichtig.

Pfarrer Ulrich Kloos

Foto: Erntedank (Ulrich Kloos)

4 Gögglinger Sternsinger in Hamburg

Offizielle Film/Premiere und Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen 2018 in Hamburg –

Das war schon krass, als wir erfuhren, dass wir Schwäbischen Sternsinger nach Hamburg reisen werden um bei der Filmpremiere mit Willi Weitzel Live dabei sein zu dürfen. 281 Sternsinger aus den sieben (Erz-) Bistümern Hamburg, Münster, Hildesheim, Augsburg, Mainz, Essen und Osnabrück – und wir mittendrin!

In Hamburg Dammtor angekommen gings für uns über den Roten Teppich im CinemaxX-Kino. Wie die Stars bei einem großen Filmfestival, vorbei an klickenden Kameras.

Aber nun von Anfang an. Sternsingerteamleiterin Renate Babic wurde beim Wettbewerb um die begehrten Plätze bei der bereits 5. Filmpremiere gezogen. 4 Sternsinger aus ihrer Gemeinde durften nun mit einer Begleitperson an diesem Megatollen Event teilnehmen. Sonja Warnke, ebenfalls aus dem Sternsinger Team Hl. Kreuz erklärte sich ganz spontan bereit nach Hamburg zu reisen und mit den Kindern dort teilzunehmen. Und dann gings auch schon los! Früher als sonst mussten die Sternsingergewänder ausgepackt werden und das allein war schon ein Megaspaß.

Da hatte es unser Marcel nicht leicht. Bei  drei Mädels wie  Leandra, Natalie und Michelle kann das schon mal anstrengend sein. Aber nicht unlösbar wie man sieht. Und am Ende der Modenschau waren alle zufrieden.

 

Und dann gings auf große Fahrt. Und das dauerte natürlich erstmal die ganze Nacht. In Hamburg angekommen wurden wir empfangen wie wahre Könige. Na ja, wir waren ja auch was besonderes, sind wir doch weit her aus dem Schwobaländle angereist. Viel weiter als alle anderen.

Auf Willi waren wir alle sehr gespannt. Wer ist Willi? Wer kennt ihn nicht, den Willi von Willi wills wissen?! Ja genau der! Seit 6 Jahren reist er in die jeweiligen Beispielländer und dreht vor Ort Filme die uns als Arbeitsmaterial dienen und uns die Not unserer Altersgenossen bildlich näher bringen. Wir durften auch Fragen stellen, Autogramme bei ihm holen, Fotos mit ihm machen und ihn mal so richtig vollquatschen.

 

Und da sind wir nun! Voller Stolz als Repräsentanten unserer Kirchengemeinde Hl. Kreuz  Gögglingen/ Seelsorgeeinheit Ulm-Basilika!

Zum Abschluss des Nachmittages ließen wir alle gemeinsam 281 knallgelbe Luftballons in den strahlend blauen Himmel über Hamburg  aufsteigen. Daran hingen Zettelchen mit 281 Wünsche für die arbeitenden Mädchen und Jungen in aller Welt.

Denn in manchen Ländern der Erde müssen Kinder in unserem Alter unter schwersten Bedingungen arbeiten.  Mit uns setzen sich jährlich viele Sternsinger in ganz Deutschland  dafür ein, dass diese Kinder eine bessere Chance in eine bessere Zukunft erhalten.  Wir haben eine Mission: „Kinder Helfen Kindern – und ich bin dabei!

Du auch?

Dann starte mit uns dieses Jahr in eine neue Aktion. Einmal im Leben ein König sein – Sei stolz drauf. Denn gemeinsam können wir was bewegen. Sternsinger sind Segensbringer – Geh mit! Melde dich bei uns.

 

Renate Babic

 

Beitragsbild: Ralf Adloff/Kindermissionswerk

Weitere Fotos: Sonja Warnke/Natalie Andrä

 

Zur Wahl: Die Wirklichkeit ist wichtiger als die Idee

Wort zur Wahl: Die Wirklichkeit ist wichtiger als die Idee

„Die Wirklichkeit steht über der Idee. Das schließt ein, verschiedene Formen der Verschleierung  der Wirklichkeit zu vermeiden: Engelhafte Purismen, die Totalitarismen des Relativen, die in Erklärungen ausgedrückten Nominalismen, die mehr formalen als realen Projekte, die geschichtswidrigen Frundamentalismen, die Ethizismen ohne Güte, die Intellektualismen ohne Weisheit. … Dieses Kriterium ist verbunden mit der Inkarnation des Wortes Gottes und seiner Umsetzung in der Praxis…. Das Kriterium der Wirklichkeit – eines Wortes, das in Jesus bereits Fleisch angenommen hat und stets versucht sich zu „inkarnieren“ ist wesentlich für die Evangelisierung,… es drängt uns, Werke der Gerechtigkeit und Liebe zu vollbringen, in denen dieses Wort fruchtbar ist.

Papst Franziskus I., Evangelii gaudium (231-233)

Großes ökumenisches Laufteam beim Einstein-Marathon

„Wo der Geist des Herrn ist,… da ist Freiheit“ – Von dieser Freiheit, die im Laufen, in der Bewegung liegt spürten etwa 250 Läufer im extra zum 500. Jubiläum der Reformation gebildeten Laufteam mit dem Namen „Da ist Freiheit“ – 500 Füße waren für dieses Jubiläum in diesem Team beim Ulmer Einstein-Marathon auf den Beinen. Der evangelische Dekan bei einem Halbmarathon genauso wie der katholische Dekan Kloos beim 10 km Lauf und auch der Regens des Priesterseminars war mit von der Partie: Domkapitular Andreas Rieg. Viele kirchlich engagierte waren mit Begeisterung dabei, von jung bis alt. Die pinkfarbenen Shirts machten richtig Lust zu laufen. Toll, dass Christen auch bei solchen Ereignissen sichtbar und wahrnehmbar sind! Glückwunsch zu dieser Leistung.

(Auf dem Foto: Regens Andreas Rieg, Dekan Ulrich Kloos)