Aulendorf Firmvorbereitung – September 2018

Abend des Eine-Welt-Ausschuss (EWA), von St. Martin und St. Franziskus

Der Eine-Welt-Ausschuss (EWA), von St. Martin und St. Franziskus lud die Mitarbeiter der Altpapier- und Kleidersammlung zu einem Abend mit kleinem Imbiss ein.

Christoph Raiber stellte die Arbeit der einzelnen Missionare vor.

Schwester Gundula Häufele in Sambia, Afrika:
betreut St. Antony Kinderdorf und ist zuständig für von Erwachsen verlassenen Kindern, für kranke, behinderte, und geistig behinderte Kinder und für Kinder von geistig behinderten Müttern. 50€ würden ein ganzes Jahr lang für Unterrichtsmaterial und Essen ausreichen.

Pfarrer Günther Freybler Buenos Aires, Argentinien:
Er konnte, trotz seines Unfalls im letzten Jahr im elterlichen Haus und mehrmonatigem Ausfall Schülern in den Armen-Siedlungen (Villas Miserios) beim Kauf der Schüler-Utensilien einschließlich Schuhe/Schulkleidung/Schulranzen usw. helfen. Die Kosten betragen jährlich ebenfalls 50€ pro Schüler, es überfordere aber die Einkommen vieler Familien.
Einen Kühlschrank für die Tagesstätte der Behinderten kaufte Pfarrer Freybler, da der alte Kühlschrank nach zehn Jahren kaputtging.

Schwester Regina Häufele Bogota, Kolumbien:
Ein sehr wichtiger Schritt ist die Ausbildung / Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Sie arbeiten mit Kleinkindern, Schulkindern, Jugendlichen, Frauen, Senioren und Kranken. Die Verantwortung für die verschiedenen Bereiche liegt bei den Mitarbeitern, den sogenannten Koordinatoren. Alle Abteilungen werden von voll ausgebildeten Mitarbeiterinnen geleitet. lm Moment werden 112 Personen beschäftigt.

Pater Richard Dzierzenga, Togo Afrika:
Neben den regelmäßigen Besuchen der Häftlinge im Gefängnis, begleitet er jahrelang Kinder und Jugendliche, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, ihre existenzielle Probleme zu lösen und unterstützt Jugendliche, dass sie eine Ausbildung machen können.

Keren, Eritrea, Afrika Mussie Merkke und Matthias Aubele stellen mit einer Power-Point-Präsentation das erfolgreich Projekt Holz- und Metallworkshop von Keren vor. 2017 waren Mussie Merkke und seine beiden freiwilligen Helfer Matthias Aubele (Schreiner) und Thomas Zeitler (Elektroingenieur) in Keren dabei. Diese richteten eine tolle Werkstatt ein, in der inzwischen vier Personen arbeiten und hauptsächlich Möbel für Schulen, Kindergärten und die Kirche herstellen.

Altkleider-, Papiersammlung: Nach mehr als 24 Jahren beendet Christoph Raiber seine federführende Organisation bei der Altpapier-und Kleidersammlung. Er gibt die Organisation an Klaus Burkart von St. Franziskus ab. Für St. Martin ist Herbert Schneid zuständig.

Pastoralreferent Herbert Bendel bedankt sich ganz herzlich bei Christoph Raiber für seinen langjährigen Einsatz und ebenfalls für das Bereitstellen seines Sammelfahrzeugs.

Ebenfalls bedankt er sich bei Klaus Burkart für seine Bereitschaft und wünscht ihm und allen Helfern viel Erfolg bei den künftigen Sammlungen.

Es war ein interessanter, harmonischer Abend mit vielen Teilnehmern jeden Alters, was super war.


Danke an alle Helfer, die den Saal hübsch herrichteten und für die Bewirtung sorgten.

Text und Fotos: Eleonore Föhlich

Teilen verbindet – der Heilige Martin

die Spuren des heiligen Martin sind in ganz Europa zu finden, Martinuswege durchziehen ganz Europa. Wiblingen liegt nicht nur am Martinusweg, es finden sich auch hier viele Spuren des Heiligen Martin und Menschen, die diese Spuren immer weiter fortsetzen. Zwar verweht der Wind immer wieder im Klosterhof die Abdrücke der Pferdehufe, auf dem Heilige Martin geritten ist, und die Spuren der vielen Kinder, die mit brennenden Laternen hier vom Binsenweiher in den Klosterhof ziehen, um die Mantelteilung auch heute zu vergegenwärtigen, aber das kann nur Anstoss sein, sie immer wieder neu zu hinterlassen.
Diese Spuren entdecken wir auch in der Geschichte des Klosters Wiblingen wie sie Michael Braig aufgeschrieben hat. Dass die Ordensgelübde am 11. November abgelegt wurden, das findet sich in jeder Biographie eines Mönchs, der in Wiblingen eintrat. Das macht die enge Verbindung der Wiblinger Benediktiner zu diesem alten Kirchenpatron hier deutlich.
Auch wenn die Mönche nicht mehr da sind, sind wir gerufen als heutige Gemeinde in der Welt unseren Glauben zu leben und das Licht des Evangeliums zu den Menschen zu tragen und die Liebe Gottes durch uns hindurch zum Leuchten zu bringen, wie die Kinder das heute abend tun. An jedem Martinsfest können wir das uns bewusst machen und dieses Credo des Heiligen Martin erneuern wie die Wiblinger Mönche damals: Teilen verbindet – mit den Mitmenschen und mit Gott. Amen.

wiblinger-klosterimpulse

Predigt zum Fest des Heiligen Martin2018