Rückblick: 13. Juni 2026 SE-Bergmesse zur Vilser Alm

Bergmesse 2026 – Ein Tag voller Gemeinschaft, Natur und Glauben

Am Samstag, den 13. Juni 2026, machten sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SE Ulm Basilika auf den Weg zur diesjährigen Bergmesse. Schon im Bus war die Vorfreude auf einen besonderen Tag in den Bergen deutlich zu spüren.

Unser Pastoralreferent Herbert Bendel begrüßte die Reisegruppe herzlich und hieß insbesondere Herrn Pfarrer Markus Morgen aus Erbach willkommen, der kurzfristig für unseren Dekan Ulrich Kloos eingesprungen war. Nach einer angenehmen Fahrt durch die wunderschöne Landschaft erreichten wir planmäßig unser Ziel in Pfronten-Steinach.

Bevor der Aufstieg begann, gab Hans-Jürgen Greber, der die Bergmesse im Vorfeld hervorragend organisiert hatte, noch einige wichtige Informationen. Für weniger mobile Teilnehmer war eine besondere Unterstützung organisiert worden: Sie wurden mit einem Pickup bequem bis zur Alm gebracht und konnten so ebenfalls an diesem besonderen Tag teilnehmen.

Der Weg führte uns durch die herrliche Natur der Allgäuer Bergwelt. Stetig ging es bergauf, vorbei an einem idyllischen Wegkreuz und weiter über Kieswege durch den Wald. Die Bäume boten Schutz vor dem immer wieder kräftig auffrischenden Wind und begleiteten uns auf unserem Weg zur Vilser Alm.

   

 

Oben angekommen wurden wir zunächst von einer friedlichen Kuhherde begrüßt. Nun war Zeit für das wohlverdiente Rucksackvesper, mit dem wir unsere Kräfte nach dem Aufstieg wieder stärken konnten.

   

Währenddessen wurde in einer Hütte gegenüber der Alm ein Altar aufgebaut und alles für den Gottesdienst vorbereitet. Viele fleißige Hände halfen mit, Bänke aufzustellen und einen würdigen Platz für die Feier zu schaffen. Besonders beeindruckend war der Einsatz von Dr. Wolfgang Steffel und seinem Sohn Karl, die ihre Instrumente – Gitarre und Trompete – eigenhändig zur Alm hinaufgetragen hatten. Noch schnell wurden die Instrumente aufeinander abgestimmt, bevor die Bergmesse beginnen konnte.

   

Mit frohem Gesang und wunderschöner musikalischer Begleitung begann schließlich der Gottesdienst. In seiner lebendigen Predigt sprach Pfarrer Markus Morgen über die besonderen Gefühle und Gedanken, die Menschen in den Bergen erleben, und darüber, welche Gedanken und Empfindungen sie mit solchen Orten verbinden. Er bezog die Gottesdienstbesucher aktiv mit ein, sodass viele persönliche und berührende Gedanken die Predigt bereicherten. Auch die Fürbitten wurden gemeinsam gestaltet. Themen wie Dankbarkeit, die Schönheit der Schöpfung, Demut und die besondere Nähe zum Himmel in den Bergen standen dabei im Mittelpunkt.

Mit dem schwungvollen Schlusslied „Wenn wir erklimmen“ endete die eindrucksvolle Bergmesse. Man hatte beinahe den Eindruck, dass sogar die Kühe rund um die Alm mit ihrem lauten Muhen ihre Freude über den gelungenen Gottesdienst zum Ausdruck brachten.

Nach dem Gottesdienst wurde im Biergarten der Vilser Alm einkehrten. Bei einem guten Mittagessen, erfrischenden Getränken und netten Gesprächen genossen wir die gemeinsame Zeit und die herrliche Bergkulisse.

Kurz nach 14 Uhr machten wir uns an den Abstieg. Unten angekommen erwartete uns bereits unser Fahrer Eddi, der mit uns zur Alm aufgestiegen war und die Bergmesse mitgefeiert hatte. In fröhlicher Runde und bester Stimmung traten wir die Heimreise an. Kurz vor Ulm bedankte sich Herbert Bendel nochmals bei allen, die durch ihre Mithilfe, Organisation und ihr Engagement zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen hatten.

So ging ein wunderschöner Tag zu Ende – ein Tag voller Gemeinschaft, Glauben, Musik und Naturerlebnissen. Viele Teilnehmer waren sich einig: Diese Bergmesse wird noch lange in schöner Erinnerung bleiben und macht schon heute Lust darauf, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Karin Junker

Der Oranjeblog – FSK 18 und die Minis der SE im Ijselmeer

Tage 6 und 7: Fr. 05.06. und Sa. 06.06.

Nachdem die vergangenen Tage von Wind, Wellen und so mancher spontanen Aktion geprägt waren, verliefen Tag 6 und 7 etwas ruhiger – zumindest auf den ersten Blick. Bei einer Grachtenfahrt konnten die malerischen Wasserstraßen und die typisch niederländische Architektur bestaunt werden. Für einige bot sich dabei die seltene Gelegenheit, die Umgebung zu genießen, ohne gleichzeitig Segel setzen oder Leinen bedienen zu müssen.

Auch das Lauwersmeer in Friesland stand auf dem Programm und beeindruckte mit seiner weiten Landschaft und der besonderen Atmosphäre zwischen Himmel und Wasser. Für Gesprächsstoff sorgte außerdem Klaas, der Clown von Franeker, dessen Bekanntheit offenbar weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Ob Legende oder lokale Berühmtheit – erwähnt wurde er jedenfalls häufiger als manch anderes Tagesereignis.

Während an Bord des „Sauhaufens“ die freie Zeit zum Entspannen, Kartenspielen oder einfach zum Chillen genutzt wurde, rückte gleichzeitig das Ende der Reise immer näher. Mit dem Abschied der ersten Gruppe wurde deutlich, wie schnell die gemeinsame Woche vergangen war. Auch wenn die letzten Tage weniger spektakulär erschienen als manch vorheriges Abenteuer, sorgten sie für einen entspannten Ausklang einer ereignisreichen Segelwoche.

Tag 5: Do. 04.06.

An einem Tag, an dem außer Segeln nicht viel auf dem Programm stand, hatten wir die Gelegenheit mit Bas, dem Kapitän der Mermaid, und der Matrosin Tamara zu sprechen. Die beiden sind ein Paar, fahren seit 2021 gemeinsam auf der Mermaid und zeigen Gruppen allen Alters ihre Leidenschaft: das Segeln.

Für Tamara und Bas bedeutet der Besitz eines eigenen Bootes und das Leben auf See vor allem Freiheit. Freiheit, jeden Tag die Entscheidung zu haben, an welchen Ort sie seien möchten. Freiheit, entscheiden zu können, wie sie ihr Leben führen wollen.

Sowohl für Bas als auch Tamara spielt das Segeln schon lange eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Tamara erzählte von einer Klassenfahrt, auf der sie Segeln war. Sie war dadurch so begeistert, dass das Segeln zu ihrer Leidenschaft wurde. Nach ihrem Abitur heuerte sie auf einem Segelschiff an und bildete sich weiter zur Matrosin.
Bas wurde auf dem Boot seiner Eltern geboren und wuchs praktisch auf dem Boot auf. Dementsprechend war sein Weg früh vorbestimmt. Später arbeitete Bas mehrere Monate pro Jahr auf Kreuzfahrtschiffen, bspw. der Holland Amerika Line. Dort lernte er viele verschiedene Kulturen kennen und arbeitete mit einer Crew von rund 600 Personen für bis zu 1500 Gästen zusammen.
In besonderer Erinnerung sind ihm dabei die Begegnungen mit Meeresbewohnern wie Walen geblieben, die bis zu 30 Meter lang werden können. Auch der Beginn Bas’ und Tamaras „unerwarteter“ Beziehung, die erst durch ein unglückliches Schicksal entstehen konnte, zählt zu seinen schönsten Erinnerungen.

Für die Zukunft planen Bas und Tamara ein größeres Schiff zu kaufen, um damit auf allen Weltmeeren Segeln zu können.

Wir wünschen den beiden jedenfalls viel Erfolg dabei, denn wir hatten eine sehr ereignisreiche Woche auf der Mermaid, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Tag 4: Mi. 03.06

Liebes Tagebuch,
heute war ein Tag voller windiger Erlebnisse und schräger Begegnungen. Früh am Morgen setzten wir bereits die Segel, um möglichst schnell die Insel Ameland zu erreichen. Während der stürmischen Fahrt begegneten wir (Arjen) Robben, die sich auf einer Sandbank sonnten. Gegen Nachmittag erreichten wir dann den Hafen von Ameland, indem wir durch den starken Wind große Schwierigkeiten hatten anzulegen. Die Insel an sich zeichnet sich aus durch viel Grün , starkem Wind und einer Horde wilder Schafe. Diesen begegneten wir auch später bei unserer nächtlichen Wanderung durch Wind und Regen. Unser Tag wurde abgerundet durch ein schmackhaftes Abendessen, obwohl der Koch verliebt war.
Bis Morgen, liebes Tagebuch.

 

Tag 3: Di. 02.06.

Sobald Tag 3 angebrochen ist,
werden alle 4 Segel gehisst.
Denn auf diese Art und Weise
beginnen wir unsere Terschilling -Reise.
Als wir dann das Land betraten,
wurde uns der Fisch schon angebraten.
Denn Kibbling stand auf der Speisekarte, der uns das eigene kochen ersparte.
Das Bunkermuseum war das nächste Ziel, von Flugzeug zu Wachtturm sahen wir viel.
Den rauchigen Geschmack des Abendessen,
Werden wir wohl nicht so schnell vergessen.
Auch den Quallen mundete das Chilli sehr, denn die stark gerösteten Reste landeten im Meer.
Beim Impuls betrachteten wir den Sonnenuntergang ,
zu dem Udo Lindenberg den Frieden besang.
Ein schöner Abschluss zu einem besonderen Tag, der uns allen in Erinnerung verbleiben mag.

Tag 2: Mo. 01.06.

Vlieland- die kleine Insel, die wir am zweiten Tag unsere Segelfreizeit ansteuerten, reizte vor allem die Langschläfer und Naturliebhaber unter uns. Gekennzeichnet durch Naturschutzgebiete, Strände mit quietschendem Sand und den idyllischen Dörfern Vlieland und Ost-Vlieland, ist diese besonders gut mit dem Fahrrad zu erkunden.
Besonders empfehlenswert ist dabei eine Inseltour mit dem ortskundigen 11-jährigen Max Verstappen, um die wahren Highlights des Eilands zu entdecken. Anna’s Streetfoodladen samt ,,Flühlingslollen“ und ,,gebakken Bananen“ bietet dabei einen kulinarischen Ausflug in die ostasiatischen Mikrowellen -Kochkunst.
Um den Inselaufenthalt perfekt abzurunden, sollte man sich das Naturschauspiel der biolumineszierenden Algen, die bei Nacht zu leuchten beginnen, nicht entgehen lassen.

Tag 1: So. 31.05.

Wer erwartet hat, dass ein Segeltrip im Ijselmeer langweilig wird, der hat nicht mit mir der tatkräftigen Crew aus Ulm gerechnet. Während der Großteil der Mannschaft mit einkaufen beschäftigt war, wurde von so manchen ausgiebig die Wassertemperatur des Hafenbeckens getestet. Doch der Tag hatte nicht nur die spektakuläre Rettungsaktion durch Jan P. zu bieten, sondern auch das Trockenlegen der Mermaid. Dabei setzte das Boot auf eine Sandbank auf und wartete darauf, dass die Ebbe den Meeresgrund zum Vorschein bringt. So konnte mitten im Meer trockenen Fußes das Land betreten und die nahegelegene Hausinsel erkundet werden. Die Krabbenjagd erweckte in dem ein oder anderen Kindheitserinnerungen und da es nicht nur in der Küche knisterte und brutzelte, kann man von einem gelungenem ersten Tag sprechen.
Text: Ben Esser

 

Dienstags im Juni ökumenische Abendandacht im Gemeindezentrum Zachäus

 

Rückblick

 

Rückblick: Weltgebetstag am 6. März 2026

Mit dem Lied „God is so good“ begann der ökumenische Gottesdienst der Gemeinden St. Franziskus und Zachäus im Saal von Zachäus.

Es folgte ein berührender, ergreifender Gottesdienst, mit Schriftlesung, Geschichten, Gebeten  Liedern und Erklärungen, die in eindrücklicher Weise die Anliegen der nigerianischen Frauen zum Thema „Kommt bringt eure Last“ Hoffnung gegen alle Hoffnungslosigkeit wiedergab.

Die vorgetragenen ergreifenden Texte und Schicksale im Dialog zwischen Frauen wurden von Liedern zum Mitsingen – unter musizierender Begleitung von Frau Welte ihrem Sohn und zwei Sängerinnen – unterbrochen.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Saal der Franziskusgemeinde wurden die Besucher mit verschiedenem Fingerfood verköstigt.

Herzlichen Dank an alle, die diesen Tag vorbereitet, mitgestaltet und mitgeholfen haben.

Eleonore Fröhlich

31. Januar 2026: Verabschiedung der Gemeindereferentin Margarete Lobenhofer

   

Die Seelsorgeeinheit Ulm-Basilika bedankt sich sehr herzlich für ihren Einsatz in unseren Gemeinden in den letzten zehn Jahren.

Eine ihrer Aufgaben war der Religionsunterricht in den Grundschulen am Tannenplatz und Unterweiler, der ihr immer viel abforderte, sie aber sicher auch berührte und inspirierte.

Frau Lobenhofer hat in der Erfüllung ihrer Aufgaben in unseren Gemeinden neue Impulse und Denkweisen eingebracht. So war sie in den Kirchengemeinderäten St. Franziskus und Heilig Kreuz aktiv. Hier wurde uns besonders deutlich, dass sie sich z.B. bei Maria 2.0 für die Stellung der Frauen in der katholischen Kirche engagiert und auch bei uns geworben hat.  Dabei wurde uns klar, dass die Frauen für kirchliche Zukunft eine wichtige, vielleicht sogar entscheidende Rolle spielen.  Einige von uns haben sich daraufhin dazu entschlossen, zumindest dem „Konzil von unten“ beizutreten.

Auch die Frauenwallfahrten im Mai wurden von ihr geplant und gestaltet. Die Frauen kamen immer erfüllt und zufrieden wieder nach Hause.

Ein wichtiges Anliegen war Frau Lobenhofer auch die Ökumene. So wurde mit ihr als katholischer Partner der ökumenische Bibeltreff im Riedlenhaus geschaffen, der großen Zuspruch findet. Der Weltgebetstag und das Ulmer Friedensgespräch waren ihr enorm wichtig und sie hat beides mitgeprägt. Auch bei den ökumenischen Krippenspielen und Gottesdiensten war sie mit ihren Beiträgen und Gedanken oft mit an Bord.

Die pastorale Begleitung unserer Kindergärten in der gesamten Seelsorgeeinheit und die Führung der Kindergartenausschüsse in den Gemeinden waren ebenfalls Schwerpunkte ihrer Arbeit. So hat sie die St. Martinsfeiern mit den Erzieherinnen und Ausschüssen gestaltet und durchgeführt; für die Gemeinden ist dies jährlich eine wichtige Veranstaltung; denn es kommen viele Familien mit Kindern, die wir sonst in unseren Reihen vermissen. Es gab einen tollen Vormittag in unserer Kirche St. Franziskus als Der Kindergartenausschuss unter Lobenhofers Anleitung allen Kindergartenkindern das Leben und Wirken des Heiligen Franz von Assisi erzählten und die Besonderheiten unserer Kirche zeigten.

Ganz besonders werden wir die tiefgehenden, befreienden Versöhnungsfeiern und ihre so authentischen, lebensnahen Predigten vermissen.  Auch die Valentinsgottesdienste, die sie zusammen mit Herbert Bendel initiiert und mit Ehrenamtlichen gestaltet hat, werden uns in guter Erinnerung bleiben.

Eine weiterer Aufgabenschwerpunkt waren die Beerdigungen in der Seelsorgeeinheit. Sehr einfühlsam und würdig wurden die Trauerfeiern von ihr gestaltet und sie wart auch nach der Beisetzung für die Menschen da, hat sie besucht, Ihnen zugehört und Sie in Ihrer Trauer begleitet. Viele Stunden engagierte sie sich bei Spaziergängen auf den Friedhöfen, um mit trauernden Menschen zu sprechen und Ihnen Halt zu geben.

Nach zehn Jahren in unserer SE sucht sie neue Herausforderungen. Sie geht nicht weit, sondern nur in die Stadtmitte Ulms, nach Wengen. Wir werden sie vermissen. Dennoch werden wir mit der derzeit stattfindenden Strukturreform sicher wieder aufeinandertreffen und in manchen Bereichen vielleicht auch zusammenarbeiten.

   

Liebe Margarete Lobenhofer, die Kunst des Lebens ist, Abschied zu nehmen, um Platz für Neues zu schaffen. Dazu wünschen wir ihr von Herzen für ihren weiteren Weg viel Kraft, Mut, Freude, Zuversicht und vor allem Gottes Segen. Möge sie genauso viel Unterstützung und Wertschätzung erfahren, wie sie sie so vielen Menschen geschenkt hast.

Vielen Dank für alles!

Gisela Bantle

 

Rückblick: Sternsinger 2026

130 Sternsinger im Alter zwischen 5 bis 20 Jahren, sowie 30 Helfer und Begleiterinnen  waren vom 2.-6. Januar 2026 in unserer SE unterwegs. Sie konnten dank Ihrer Spendenbereitschaft insgesamt über 30.000 € sammeln! Dieses Geld wird nun an das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ weitergeleitet von dort auf 778 Projekte in 79 Länder verteilt, die sich allesamt gegen Kinderarbeit engagieren. Informationen über die geförderten Projekte finden Sie unter: https://www.sternsinger.de/projekte.

Unsere Sternsingergruppen:

St . Anton- Unterweiler, Foto: Marina Volz

St. Martin- Basilika, Foto: Anna Wiedmann

St. Franziskus- Tannenplatz, Foto: Pater Laurent Mtaroni

St. Laurentius- Donaustetten + Hl. Kreuz- Gögglingen, Fotos: Viktoria Villoth

Text: Simone Esser

 

Rückblick: Krippenspiel in St. Franziskus 24.12.2025

„Auf der Suche nach Gott“ – so hieß das diesjährige ökumenische Krippenspiel am Tannenplatz. Eine bunt gemischte Gruppe von Krippenspiel-Neulingen und „alten Hasen“ im Alter von 4 bis 17 Jahren hatte das Stück in 5 Proben eingeübt.
Es zeigte wie der Engel, der auf dem Weg zur Erde verloren gegangen war, sich auf die Suche nach Gott machte. Denn er hatte eine wichtige Aufgabe zu erfüllen: er musste dem neu geborenen Kind, dem Sohn Gottes, die Windeln bringen. Er fragte verschiedene Menschen, wo er Gott finden könne, doch erst die Hirten führten ihn zum Stall in Bethlehem und dort waren er und alle anderen Besucher des Stalles sich sicher, Gott gefunden zu haben. Ein Highlight der Aufführung waren die Musikstücke, die die neue Kantorin, Frau Inoue, mit den Kindern einstudiert hatte. „Jesus ist geboren, in Bethlehem und überall“ sangen die Kinder und in diesem Gottesdienst an Heiligabend wurde allen Gläubigen in der sehr gut gefüllten Kirche St. Franziskus klar, dass Gott uns die „Engel im Alltag“ schickt, die uns behüten und das Licht des Weihnachtsfestes weitertragen.

Für das ökumenische Krippenspiel -Team, Maria Grimm

Rückblick: Blues Brothers Benefizkonzert

Herzlichen Dank, an alle Musiker, Techniker, Schauspieler und Cops. Im vollbesetzten Blues Brothers – Gottesdienst haben viele gebetet, getanzt und gesungen und am Ende rund 1600€ für die Gefängnisseelsorge gespendet.

Am Christkönigsonntag, 23.11. um 19 Uhr gibt es wieder Live-Musik für den guten Zweck. Diesmal mit Kawa, einem Musiker-Trio aus Uganda. Mit dem Erlös unterstützen die Sänger Kinder in Not.

Text und Bilder: Christoph Esser

 

Firmung in der SE am 20.9. und 21.9.

Am 20.9.2025 spendete Weihnbischof Gerhard Schneider in St. Franziskus 16 Jugendlichen das Sakrament der Firmung.

Am 21.9.2025 empfingen 27 Jugendliche das Sakrament der Firmung durch Weihbischof Matthäus Karrer in der Hl. Familie.

Wir wünschen allen Gefirmten auf der Schwelle zum Erwachsensein alles Gute und Gottes Beistand und Segen.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die die Firmbewerber auf ihrem Weg begleitet haben: Eltern, Geschwister, Paten, Teamer, Musiker in den Gottesdiensten und Mitglieder des Pastoralteams.

Rückblick: Fünf Tage Mitteldeutschland

Vom 27. bis 31.7. durften wir 20 Teilnehmende zusammen mit Pfarrer Kloos eindrucksvolle Städte Mitteldeutschlands besuchen und besichtigen. Die Tage waren geprägt von einer reichhaltigen Geschichte und Kultur, von Glaube und Religion – und das aus einer Zeitspanne von über tausend Jahren hinweg.

Unsere Fahrt begann frühmorgens um 5:30 in Wiblingen, und es ging in 4 Stunden über die A 7 zu unserer ersten Station, nach Hünfeld. Sehr herzlich wurden wir dort von Pater Vitus Laib empfangen, und um 10:00 Uhr konnten wir dort in der Klosterkirche den sehr guten Gottesdienst mitfeiern. Nach dieser geistlichen Stärkung und einer kleinen Führung innerhalb der Klostermauern erwartete uns ein recht leckeres Mittagessen. Pater Vitus führte uns anschließend noch über das weitläufige Klostergelände und den Friedhof.

Weiter ging die Fahrt zu unserem eigentlichen Ziel, dem Kloster Helfta bei Eisleben, einem Zisterzienserinnenkloster, welches fast 500 Jahre nach seiner Aufhebung während der Reformation im Jahr 1999 wiederbelebt wurde. Es ist ein wunderschön gelegener Ort der Stille, an dem vor über 700 Jahren drei bedeutende Frauen gelebt und gewirkt haben: Gertrud die Große, Mechthild von Magdeburg und Mechthild von Hakeborn. Den Geist dieser drei Mystikerinnen konnten auch wir bei unserer Ankunft noch spüren.

 

Wir bezogen im Gästehaus unsere Zimmer, welche für die folgenden vier Tage unser Quartier waren. Der Tag endete nach dem Abendessen mit der Teilnahme an der Komplet der Schwestern in der Klosterkirche.

Dass es in diesem Teil Deutschlands wunderschöne Städte gibt, durften wir an den darauffolgenden Tagen erleben.

Der Montag führte uns über weite Felder in das Weinbaugebiet von Saale und Unstrut, etwa 60 km südöstlich von Helfta in die herrliche Stadt Naumburg. Ein erfahrener Historiker erwartete uns und führte uns durch die Bürger- und die Domstadt und erzählte uns auf sehr spannende Art und Weise aus der Geschichte der Stadt. Gerne hätten wir da noch länger zugehört!

Doch die Führung am Nachmittag im Dom St. Peter und Paul, der seit 7 Jahren zum Weltkulturerbe zählt, stand dem Vorhergegangenen in nichts nach: Ein sympathischer junger Mann nahm uns mit in die Vergangenheit von Romanik und Gotik mit all den Adligen dieser Zeit. Dabei kam auch sein ganz persönlicher Glaube zum Ausdruck, welcher uns beeindruckte.

Am nächsten Tag erreichten wir nach einer eineinhalbstündigen Fahrt mit dem Bus eine weitere Perle, Magdeburg an der Elbe. Auch hier wurden wir wieder empfangen zu einer Besichtigung von Stadt und Dom. Sehr beeindruckend waren die Fassade des Doms und weitere sakrale Bauten. In einem Gebiet im Zentrum der Stadt, welche im Krieg zu 90% zerstört worden war, baute Friedensreich Hundertwasser eines seiner letzten Projekte, die „Grüne Zitadelle. Ganz spontan bekamen wir zusätzlich noch eine kleine Führung in der katholischen Domkirche St. Stefan.

Schön waren für uns am Abend wieder das Ankommen im Kloster und für manche auch die Teilnahme an der Komplet der Schwestern.

Der Mittwoch begann wieder, wie jeder Tag, um 8:00 Uhr mit dem gemeinsamen Gottesdienst in der Klosterkirche. Auf Quedlinburg , dem heutigen Ziel, waren wir alle ziemlich gespannt. Diese mittelalterliche und sehr gut erhaltene Domstadt mit ihren über 2.000 Fachwerkhäusern wurde im 2. Weltkrieg von der Zerstörung verschont, deshalb ist die ganze Altstadt ebenfalls ein Weltkulturerbe. Doch da wurde uns das harte Leben der Bewohner im Mittelalter durch unsere Stadtführerin sehr ausführlich nahegebracht.

Handel, Handwerk, Baustile, Glaube und Reformation – all das war in all den Tagen immer wieder Thema.
Gesättigt an Wissen ging es auch von hier wieder zurück nach Helfta – in die klösterliche Ruhe.

Die Heimfahrt begann am letzten Tag unseres Unternehmens um 8:15 Uhr, denn da sollte noch Chemnitz besucht werden. Die Fahrt dorthin eignete sich zur gemeinsamen Laudes. Da wir weder Kapelle, noch Kirche oder Gesangbuch hatten, ließen wir uns mittels Handy auf dieses Morgenlob im Bus ein.

 

Auch die ehemalige sozialistische Arbeiter-Vorzeigestadt hatte uns viel zu bieten. Hier konnten wir auf unserem Rundgang mit der Stadtführerin Altes und Neues bestaunen. Trotz großer Zerstörung im Krieg ist Chemnitz dieses Jahr Europäische Kulturhauptstadt.

Auch wenn der Glaube und das Bekennen zu einer christlichen Kirche mehr und mehr schwindet, und das in Ostdeutschland noch mehr als im Westen, so sind es doch die „heiligen Orte und Stätten“, die bleiben und vom Wirken großer Frauen und Männer künden.

So kehrten wir reich beschenkt nach Hause zurück.

Brunhilde Mayer