Taufpastoral auf neuen Wegen

Taufkatechese in der Seelsorgeeinheit

„Warum möchten wir unser Kind taufen lassen?“
– „Wir möchten ein schönes Familienfest feiern.“
– „Mein Kind soll zur Gemeinschaft der Kirche gehören.“
– „In der Taufe danke ich Gott: Wenn ich mein Kind ansehe, denke ich, es ist ein Wunder.“

Die Geburt eines Kindes ist ein großes Ereignis für Eltern, für alle Angehörigen und Freunde. Nichts ist wie es vorher war. Vorher musste man sich nur um seine eigenen Angelegenheiten kümmern. Nun übernehmen die Eltern Verantwortung und treffen Entscheidungen für das Kind. Es fängt bei alltäglichen Dingen an: Einweg- oder Stoffwindeln? Brust oder Flasche? Schnulli oder keinen Schnulli? Es gibt unzählige Möglichkeiten ein Kind groß zu ziehen, doch alle Eltern wollen für ihr Kind nur das Beste. Eltern treffen Entscheidungen mit der Überzeugung: Das ist gut für mein Kind. Wir als Gemeinde können junge Familie unterstützen, indem wir zeigen, dass wir für sie da sind. Niemand ist allein.
Seit diesem Jahr begleiten ehrenamtliche Mitarbeiter/Innen die Taufvorbereitung von Familien, die ihre Kinder in einer Gemeinde der Seelsorgeeinheit taufen lassen wollen.
Der erste Schritt für Eltern ist es, bei ihrem zuständigen Pfarrbüro die Tauftermine zu erfragen und sich für einen Tauftermin anzumelden. Es folgen zwei einstündige Vorbereitungstreffen: Beim ersten Treffen, das von den Ehrenamtlichen geleitet wird lernen sich die Tauffamilien kennen. Idealerweise kommt es zu einem zwanglosen und offenen Austausch über die Veränderungen im Alltag mit Kindern, gemeinsame Interessen und die unterschiedlichen Motivationen, ihre Kinder taufen zu lassen. Außerdem erhalten die Familien eine Mappe, aus der sie Gebete, Lieder und Texte für die Tauffeier aussuchen können. Das zweite Treffen leitet der Taufspender, in der Seelsorgeeinheit sind es Pfarrer Ulrich Kloos, Pater Laurent Mtaroni, Vikar Simon Hof, Diakon Johann Helmert oder Diakon Thomas Raiber. Der Taufspender erläutert die Taufsymbole und der konkrete Ablauf der Tauffeier wird geplant.

Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Pfarrbüro. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage www.ulm-basilika.de
Haben Sie Interesse als ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Taufvorbereitung in unserem bestehenden Team zu helfen? Dann melden Sie sich bitte bei Pfarrer Ulrich Kloos (Tel. 0731/41223; e-mail: ulrich.kloos[at]drs.de

Das Foto zeigt die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Taufpastoral

Taufpastoral

Von links nach rechts:
Karin Weggenmann, Theresia Süß, Vikar Simon Hof, Renate Babic, Jakob Jäger, Annemarie Mann. Es fehlt Sonja Frenken.

Text: Annemarie Mann
Gruppenfoto: Kevin Fischer
Beitragsbild: Renate Babic

Rückblick: Kinderfasching am Rosenmontag im Martinusheim

Kinderfasching im Martinusheim am Rosenmontag 08.02.2016

Auch dieses Jahr veranstalteten wir wieder einen Kinderfasching im Martinusheim.
Am 08.02.2016 kurz nach 15.00 Uhr starteten wir und eröffneten unser Programm mit den
St.-Martin-Chicks und ihrem „Zwergen-Hip-Hop“. Alle waren mit viel Begeisterung dabei
und der Tanz hat super geklappt. Ein großes Lob und herzlichen Dank auch besonders
den engagierten Mamas der Mädchen, die wieder das Küchenteam bildeten und bei vollbesetztem Saal
ganz schön was zu tun hatten.

Als Gäste durften wir auch dieses Jahr wieder die Karnevalsgesellschaft „Storchanescht“ aus
Unterelchingen begrüßen. Die Kinderstorchengarde und die Minigarde wurden mit großem Applaus belohnt.

Auch die Kindergartengruppe unter der Leitung von Frau Stroppel mit ihrem „Gangnam-Style-Tanz“ trug
zum Gelingen des Nachmittags bei.

Zum Schluss wurden wir alle noch von Martina Spodareva zum Zumba-Tanzen animiert. Die Tanzfläche füllte
sich sowohl mit Kindern, als auch mit Mamas. Das hat zum Schluss wirklich nochmal so richtig Spass
gemacht.

Alle Akteure wurden mit kleinen Geschenken belohnt, ein herzliches Dankeschön sei an dieser Stelle
unserem Sponsor, der Apotheke am Tannenplatz, gesagt.

Es wurde viel getanzt und auch die Spiele kamen nicht zu kurz, die Stimmung und das Publikum waren
wieder einmal super. Alle Aktiven und die vielen Helferlein freuen sich schon aufs nächste Jahr.

Petra Loibl

Rückblick: Aschermittwoch – Beginn der Fastenzeit

Aschermittwoch – Beginn der 40-tägigen Fastenzeit

Der Empfang des Aschenkreuzes gehört zu den heilswirksamen Zeichen in der katholischen Kirche. Auch in unseren Kirchengemeinden wurde am Aschermittwoch den Gläubigen das Aschekreuz aufgezeichnet.

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„Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (Gen. 3,19)

 

Hisilicon Balong

Die Bestreuung mit Asche als Zeichen der Buße reicht bis ins Alte Testament zurück. Damals wurde das Aschenkreuz bei Männern auf das Haupt gestreut und bei Frauen auf die Stirn gezeichnet. Heute sind beide Formen unabhängig vom Geschlecht üblich. Mit diesem Ritual soll der Mensch an seine Vergänglichkeit erinnert und zur Umkehr aufgerufen werden.

Seit dem 6. Jahrhundert bildet der Mittwoch vor dem 6. Sonntag vor Ostern (“Invocabit”) den Auftakt zur österlichen Fastenzeit.

 

Renate Babic

Rückblick: Mittagessen nach dem Gottesdienst in Hl. Familie

Seit November 2015 fand das Mittagessen nach dem Gottesdienst in Hl. Familie drei Mal statt. Mitglieder des KGR St. Laurentius Donaustetten verteilen im Ulrikahaus ein warmes Mittagessen gegen eine Spende, alkoholfreie Getränke und Bier werden verkauft. Mit dem Erlös wird die Sanierung der Orgel in St. Laurentius finanziert. Das Vorbereitungs-Team freut sich sehr, dass dieses Angebot sehr gut angenommen wurde und es sogar schon durch Kuchenspenden erweitert wurde. Die nächsten Mittagessen nach dem Gottesdienst finden am 20. März, 29. Mai., 12. Juni und 24. Juli statt.

Text: Annemarie Mann

Foto: Jürgen Feind

Rückblick: Blasiussegen am 3. Februar

Blasiussegen am 3. Februar, dem Gedenktag des 316 enthaupteten Märtyrerbischofs

Hisilicon Balong

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Blasiussegen, 3. Februar 2016 in Hl. Kreuz Gögglingen

Ursprünglich war Blasius von Beruf Arzt. Einer Legende glaubend, soll sich Blaisus während der Zeit der Christenverfolgung in einer Höhle versteckt haben. Dort wurde er von wilden Tieren bewacht und beschützt. Da waren z.B. Bären, wilde Tiger und Löwen. Die Vögel unter dem Himmel versorgten ihn mit Nahrung und im Gegenzug segnete Blasius sie alle und heilte ihre Verletzungen. Er führte ein regelrechtes Einsiedlerleben bis eines Tages Christus ihm offenbarte, dass die Stunde seines Martyriums gekommen sei. Trotz seiner tierischen Leibwache  wurde er gefangen genommen und vom damaligen Statthalter Agricola ins Gefängnis geworfen.

Einer weiteren Legende folgend soll er dort einen Jungen vor dem Erstickungstod gerettet haben, der eine Fischgräte verschluckt hatte. Weiterhin, auch so eine Legende erzählend, erhielt eine arme Frau durch Blasius’ Gebet ihr vom Wolf geraubtes Schwein zurück. Als Dank brachte sie ihm einen Schweinskopf, Brot und eine Kerze. Sie erhielt den Auftrag, jedes Jahr in seinem Namen eine Kerze zu seinem Gedächtnis zu opfern. Und zwar am 3. Februar.

Nach zahlreichen Märtyrien denen er allen trotzte, sollte Blasius nun mit zwei Gefährten in einen Teich geworfen werden. Blasius machte ein Kreuzzeichen über dem Wasser aus dem wie aus dem Nichts, Christus erschien und sie alle drei trockenen Fußes an Land geleitete. Als ihm jedoch die Enthauptung drohte, der er letzendlich auch erlag, betete Blasius darum, dass alle, die ein Übel an der Kehle haben, Erhörung fänden wenn sie in seinem Namen um Gesundung bäten. Eine Stimme vom Himmel versicherte ihm, dass es so geschen solle.

Der Brauchtum des Blasiussegens, so wie wir ihn bis heute kennen, geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Der Priester hält zwei geweihte Kerzen gekreuzt vor den Hals der Gläubigen, was bei Halsschmerzen, Ersticken und anderen Halserkrankungen helfen soll. Das Segenswort das der Priester dabei spricht lautet: Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen. Das Brauchtum am 3. Februar sich den Hals segnen zu lassen, hat sich über viele Jahrhunderte hinweg gehalten.
Text/Fotos: Renate Babic

Rückblick: Basilikachor an der Renninger Krippe

Der Basilikachor an der Renninger Krippe

Ein Highlight für alle war der Besuch des Basilikachors St. Martin Wiblingen unter der Leitung
von Wolfgang Treß an der Renninger Krippe.
Für die gut 50 Sänger war es sehr eindrucksvoll in der zur Krippe umgebauten Kirche zu singen,
für die Gemeindebesucher des Gottesdienstes, den Pfr. Franz Pitzal, der Erbauer der Krippe und
Pfr. Ulrich Kloos miteinander feierten, war es der stimmengewaltige Gesang des Chores in der
Malmsheimer Kirche, der nocheinmal Weihnachstlieder sang.
Pfr. Pitzal hat die Krippe zum 36. Mal aufgebaut, dieses Jahr unter dem Thema: “Pforte der Barmherzigkeit”.

Damit greift er das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr auf.
Auf dem Foto ist das große Herz gut zu erkennen, in das die Krippe gestellt ist.
Bei dem Gottesdienst wirkte auch die blinde Sängerin Sonja Prinz (mit ihrem Blindenhund auf dem Bild) mit.

Text: Pfr. Ulrich Kloos
Bild: Pfr. Ulrich Kloos

Rückblick: Ausflug des Gögglinger Seniorentreffs im Krippenmuseum in Bonlanden

Mit einem voll besetzten Bus starteten wir gut gelaunt ins Kloster Bonlanden, um uns den dortigen Krippenweg anzuschauen.

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Das Kloster Bonlanden steht auf den drei franziskanischen Standbeinen der Menschwerdung, Bewahrung der Schöpfung und der „Mensch im Mittelpunkt“. Bonlanden – gute Erde – heißt der Ort an dem die franziskanische Ordensgemeinschaft das Ideal des Franz von Assisi lebendig halten möchte.

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Er war es, der im Jahr 1223 im Wald von Greccio erstmals das Weihnachtsevangelium in szenischer Form darstellte und damit die Tradition der Krippendarstellung begründete.

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Hier im Bild die Erzählbühnen, mit denen die Besucher zur Einstimmung in das Leben des Franz von Assisi eintauchen. Im Anschluss an die Erzählbühnen zum Leben des Heiligen Franziskus eröffnete sich uns eine goldene Tür. Die erste dargestellte Szene: die Ankündigung des messianischen Reiches durch den Propheten Jesaja.

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Mit den bis zu 250 Jahre alten Figuren der Krippe erzählen die Franziskanerinnen von Bonlanden in 16 Szenen auf lebendige Weise die biblische Geschichte der Menschwerdung von Jesus – beginnend mit der Prophezeiung aus dem Alten Testament. Die Szene der Geburt Jesu steht im Zentrum der Krippe.

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An die Geburtsszene in der Krippe schließt sich der besonders prunkvolle Zug der Sterndeuter an.

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Nach dem Besuch der Barock-Krippe luden uns Kostüme und eine lebensgroße Krippenbühne zum Rollenspiel ein. Eine kleine Gruppe ließ sich dies nicht zweimal sagen und verkleidete sich kurzerhand als Maria, Josef und Hirtenjunge.

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Es war schon ein ganz besonderes Erlebnis, auf das wir sicherlich noch lange zurückblicken werden. Zum Abschluss stärkten wir uns noch mit Kaffee und Kuchen und einem Besuch im angrenzenden Klosterladen.

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Abschluss: Martinus-Missions-Aktion 2015

Martinus-Missions-Aktion 2015
schließt mit einem grandiosen Spendenergebnis

Mit den MarMisAk-Abschluss-Gottesdiensten in St. Franziskus am Tannenplatz, St. Martin Wiblingen sowie St. Anton Unterweiler ging die 9. Martinus-Missions-Aktion im Januar 2016 zu Ende.

Die Spendensammlungen und Veranstaltungen haben insgesamt 104.057,89 € erbracht, wobei die Spenden der Sternsinger-Aktionen 2015 und 2016 ebenfalls für MarMisAk verbucht werden konnten. Der gesamte Spendenbetrag ist für Kinder und Jugendliche in Not bestimmt – insbesondere für Hilfen zur Selbsthilfe.

Ohne jeden Abzug oder Verwaltungskosten gehen die Spendengelder an

– Schwester Regina Häufele in Bogotá für das Projekt „Frauen in Not“ – alleinerziehende Mütter mit Kindern;
– Schwester Gundula Häufele in Sambia für ein Kinderdorf, in dem 80 HIV/AIDS-infizierte oder betroffene Kinder eine ganzheitliche Fürsorge erfahren;
– Pater Richard Dzierzenga in Togo für sein Projekt, Kindern und Jugendlichen eine Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen;
– Pfarrer Günter Freybler in Buenos Aires für die Betreuung und Förderung behinderter Jugendlicher sowie für den Bau von Wohnraum für Familien und die Ausstattung der Kinder mit Schulmaterialien.

Abschluss MarMisAk 2015

In diesem 9. MarMisAk-Jahr haben sich wieder zahlreiche Menschen innerhalb und außerhalb der katholischen Kirchengemeinden in Wiblingen und im Ulmer Süden für die Martinus-Missions-Aktion engagiert und viele Stunden Zeit geopfert.

In 31 größeren und kleineren Veranstaltungen und Aktionen – von Altpapiersammlung über Kabarett, Konzerte, Hefezopf-Aktion, Basare, „Alles fürs Kind“, Schmalzbrote- und Punsch-Verkauf, Alpenländisches Mariensingen, Palmsträuße- und Kuchenverkauf, Herbstfest und „essen und trinken für einen guten Zweck“ bis Sternwallfahrt – war viel geboten, das Spaß gemacht und den Spendentopf gefüllt hat. Den MarMisAk-Helfern sowie den Spendern einiger sehr großer und vieler kleiner Geldbeträge sei von Herzen gedankt.

Für das das Mar-Mis-Ak-Team
Pfarrer Ulrich Kloos und Christoph Raiber