Ökumenischer Kinderbibeltag „Ostern to go“

Dieses Jahr gibt es keinen Kinderbibeltag, an dem ca. 100 Kinder im Gemeindezentrum am Tannenplatz herumspringen, sondern eine Bibelwoche am PC oder Smartphone ergänzt durch Materialien „aus einer Bibeltagstüte zum Abholen“, eben „Ostern to go“. Das war die Idee!

Im Mittelpunkt stand das biblische Geschehen der Karwoche, der Weg vom Palmsonntag bis zur Auferstehung von Jesus Christus am Ostertag.

Nach einem gestreamten kurzen Eröffnungsimpuls aus dem Gemeindesaal von Zachäus konnten die Kinder in St.Franziskus die für sie gepackten Tüten mit Ideen zu jedem Tag in der Karwoche abholen. Zuhause ging es dann gleich los: mit dem Material aus der Basteltüte ließen sich die zwei Identifikationsfiguren des Bibeltages und des Kindergottesdienstes Tom und Filippo herstellen. Diese zwei Figuren begleiteten die Kinder auch online mit kurzen Videos, in denen sie Fragen zum Bibelgeschehen stellten. Die Bibelgeschichte war als sehr gelungene Verfilmung mit Playmobilfiguren auf dem Padlet (einer einfach zu bedienenden digitalen Pinwand) zu sehen. Die Videos wurden eingerahmt von verschiedensten Aktionen- wie z.B. dem Basteln eines Palmzweiges oder Kreuzes, einem „Kreuzweg in der Schachtel“, dem Backen von Fladenbrot und einem gemeinsamen Essen in der Familie, Ausmalbildern, dem Färben von Ostereiern und Herstellen von Osterschmuck, Passionsliedern bis zu einer Postkartenaktion, einem Ostersuchspiel und dem Passionsweg an der Donau. Es waren knapp 40 Angebote enthalten!

Am Ostermontag konnten sich alle bei einer Zoomkonferenz kurz austauschen und sich wenigstens auf dem Bildschirm zuwinken!

Fazit: Die Hygiene- und Abstandsregeln haben ein neues Format entstehen lassen – und es hat geklappt! 51 Kinder und ihre Familien konnten sehr abwechslungsreiche Tage verbringen und sich mit der Osterbotschaft beschäftigen. Die Resonanz war durchgehend positiv!

Für uns als Teammitglieder war es eine sehr ungewohnte Erfahrung, den Bibeltagskindern nicht direkt zu begegnen, sondern in der Woche nur zu wissen, dass mit den bereitgestellten Materialien in vielen Häusern in Wiblingen und Umgebung gearbeitet wird. So ist uns klar, dass das soziale Miteinander nicht durch Online-Aktionen ersetzt werden kann, doch dass es in der jetzigen Situation ein sehr kreativer und gelungener Ansatz gewesen ist, auf den wir mit Freude und auch etwas Stolz zurückblicken.

„Christus ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Diese Freudenbotschaft konnten wir auch online und unter Einhaltung von Distanzregeln weitergeben.

Maria Grimm , im Namen des Bibeltagsteams

Luki will's wissen

Luki wills wissen – Ostern

Ostern 2020

Ostern 2021

Ökumensicher Ostergottesdienst auf RegioTV am Ostersonntag

Ökumenischer Ostergottesdienst auf RegioTV

Ökumenischer Ostergottesdienst auf RegioTV

Aus dem Ulmer Münster

  

Ostersonntag 4.4.2021

10.00 Uhr,

19.00 Uhr, 21.00 Uhr

 

Liturgie und Predigt: Dekan Ernst-Wilhelm Gohl und Dekan Ulrich Kloos

Orgel: Timo Handschuh

Gesang: Jugendchor der Münsterkantorei

Karfreitag 2021

Corona – Im Gespräch mit Land und Bund – der Vorschlag, auf Präsenzgottesdienste zu verzichten, hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart überrascht

Ostern ist das wichtigste Fest der Christenheit. Die bewährten und eingeübten Regelungen der Diözese orientieren sich an den regionalen Inzidenzen und beinhalten Abstandsregelungen, das Tragen einer FFP2- oder medizinischen Maske, vorherige Anmeldung, eine Anwesenheitsliste und weitere umfangreichen Maßnahmen beispielsweise zur Desinfektion.

Alle diese Vorschriften für Gottesdienste in Präsenz mit reduzierter Teilnehmerzahl gelten seit vielen Monaten. Steigt die Inzidenzzahl auf 300 je 100.000 Einwohner, müssen Präsenzgottesdienste entsprechend dem Pandemiestufenplan der Diözese Rottenburg-Stuttgart zudem schon seit dem vergangenen Jahr abgesagt werden.

Mit diesen Erfahrungen werden die Bischöfe in die Gespräche mit Ministerpräsident Kretschmann und der Landesregierung gehen. Bereits jetzt finden zudem Gespräche auf Bundesebene statt.

Bereits jetzt gibt es zudem die Empfehlung an die Kirchengemeinden, Gottesdienste im Internet zu überragen und digitale Angebote zu unterbreiten.

Foto: Sebastian Berger

 

Kindergarten Hl. Kreuz wird zur Kindertagesstätte

Kindergarten wird Kindertagesstätte

Das derzeit größte Bauprojekt in Gögglingen, die Erweiterung des Kindergartens der Kirchengemeinde Hl. Kreuz, ist so gut wie beendet. Das Gebäude ist fertiggestellt und die Bauabnahme der Stadt Ulm hat in der letzten Februarwoche stattgefunden. Ab sofort können die Kinder die neuen Räume mit all ihren Möglichkeiten erkunden, sich austoben, spielen und lernen.

 

Ein Rückblick:

Die Kirchengemeinde Hl. Kreuz betrieb als Träger bislang einen Kindergarten mit zwei Gruppen. Das Gebäude stammte aus den 60er Jahren und war entsprechend abgenutzt. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2017 mit der Grundsanierung begonnen. Für die Kirchengemeinde kein einfacher Beschluss, der mit entsprechenden Einschränkungen einherging. Das Christophorushaus wurde für die Kinder hergerichtet und als Interimskindergarten genutzt. Es stand damit als Gemeindehaus nicht mehr zur Verfügung.

Während die Sanierungsmaßnahmen noch liefen, wurde durch die zuständigen Gremien der Stadt Ulm angefragt, den Kindergarten Hl. Kreuz auf insgesamt vier Gruppen zu erweitern. Dies war ein folgerichtiger Schritt, da die Bedarfsermittlung der Stadt in diesem Bereich dringende Handlungsnotwendigkeit aufzeigte. Einer Erweiterung stimmte der KGR im Juni 2017 einstimmig zu.

Dieser Entschluss zur Erweiterung hatte auch Auswirkungen auf die laufende Sanierung des Altbaus: Der weitere Ausbau des Mehrzweck- und Küchenbereichs musste gestoppt werden. Dies wurde durch die umsichtige Handlungsweise der Architekten und Fachingenieure in Zusammenarbeit mit dem Bauausschuss frühzeitig eingeleitet, um nicht neu sanierte Gebäudeteile später wieder einreißen zu müssen. Nach dem Abschluss der planerischen Maßnahmen wurde im September 2019 mit dem Rohbau des Erweiterungsbaus (2. Bauabschnitt) begonnen. Im Februar 2020 war Richtfest, bei dem Herr Dekan Kloos seinen Dank für die bisher toll geleistete Arbeit aussprach. Der Richtspruch wurde von Herrn Zanor / Firma Schliesser vorgetragen.

Seit dem Richtfest ist nun ein Jahr vergangen und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein voll eingerichteter, neuer Kindergartenbau.

Zum Bau:

Um die wichtigsten Fragen vorab zu klären: Der Bau hat ca. 1,8 Mio. Euro gekostet und ist damit im Bereich der Prognose geblieben. Die Bauzeit von 18 Monaten hat sich auch trotz der Corona-Pandemie nicht verlängert. Das Gebäude ist planmäßig fertiggestellt und übergeben worden. Eine tolle Leistung des Architektenteams, der Bauingenieure, der Handwerker und nicht zuletzt auch des Bauausschusses. Der Neubau hat eine Raumfläche von ca. 390 m2 und ist damit fast doppelt so groß wie der alte Kindergarten. Der Bau erfüllt sämtliche Vorgaben an pädagogische Kindertageseinrichtungen, sowohl die städtischen als auch die höherwertigen des katholischen Landesverbandes Kindertagesstätten. Er besitzt eine moderne Heizungs- und Lüftungsanlage und nicht zuletzt ein begrüntes Flachdach, um auch den ökologischen Aspekten gerecht zu werden.

Nachdem die Fakten selbst nicht viel Aussagen, sollten nun die inneren Werte des Baus im Vordergrund stehen. Wenn man den Gebäudeteil betritt, fallen sofort die großen Fenster auf, die für eine gute Lichtdurchflutung in allen Bereichen sorgen. Ein gelungenes Farbkonzept sowie die verwendeten Materialien vermitteln einen hochwertigen Eindruck.

Die verwendeten Farben weisen auf die Nähe zur Donau hin. Die petrolfarbenen und grünen Bodenbeläge stehen für das Gewässer und die Auen; dazwischen laden bunte Bodenausschnitte in Form von großen Kieselsteinen zum Hüpfen und Springen ein. Die Kinder werden auf dem blauen Fluss symbolisch in ihre Räume „gespült“.

Ebenso greift das neue Logo die Thematik „Donau“ auf: Vier blaue Wellen stehen, ebenso wie das kleine vierteilige Segelschiff, für die vier Gruppen.

Bei der Erstellung des Farbkonzepts wurde sehr viel Wert auf eine kindgerechte, frische Farbigkeit des Gebäudes gelegt. Dies jedoch ohne aufdringlich oder überfrachtet zu wirken.

In den funktionalen Bereichen – Mehrzweckraum, Essbereich und pädagogische Küche – findet man stimmige Farbelemente an den Wänden. Auf dem Boden wurde dort jedoch ein geöltes Bambusparkett, als Hommage an Wassernähe und Natur, verlegt.

Im zentralen Essbereich, der mit seinen Hängelampen fast wie ein Bistro wirkt, befinden sich zwei Küchen. In der Ausgabeküche werden von der künftigen Haushaltshilfe die Speisen für die Kinder vorbereitet. Die große, offene pädagogische Küche lädt hingegen zum Backen und Kochen mit den Kindern ein. Eine auf die Kinder angepasste Arbeitshöhe sowie die überbreiten Arbeitsflächen werden in den nächsten Jahren hoffentlich viel Mehl und Eier sehen. Neben den Gruppenräumen gibt es noch einen großzügigen Spiel- und Tobe-Raum, einen Mal- und Kreativraum sowie die obligatorische Schmutzschleuse beim Gartenzugang.

Neben dem großen Küchen- und Essbereich bringt aber insbesondere die im hinteren Teil befindliche Krippe eine wesentliche Neuerung. Diese ist speziell für die Betreuung von unter-3-jährigen Kindern ausgelegt. Dort gibt es neben einem Schlafraum auch einen Wickelbereich sowie eine kleine Küchenzeile zum Aufwärmen von Gläschen und Milchfläschchen.

Der ehemalige kleine Kindergarten ist nun erwachsen geworden und kann mit seinen neuen Elementen eine Ganztagesbetreuung sowie eine Kleinkindkrippe anbieten. Er ist von einem Kindergarten zu einer Kindertagesstätte geworden.

Der Ausblick:

Aus baulicher Sicht steht ab dem Frühjahr die Realisierung der Außenanlagen an. Diese sind bereits geplant, die Ausschreibung abgeschlossen und das Unternehmen beauftragt. Sobald es die Witterung zulässt, wird damit begonnen.

Da der Kirchplatz zur notwendigen Vergrößerung des zentralen Abflusses aufgerissen werden musste, besteht hier ebenfalls noch Handlungsbedarf. Ob und wie die künftige Gestaltung des Kirchplatzes aussehen wird, wurde bereits in die Hände des Kirchengemeinderates gelegt.

Die Betriebserlaubnis mit vier Gruppen in den neuen Räumen wurde für den 01.04.21 beantragt. Bis zum vollen viergruppigen Betrieb wird aber sicherlich noch etwas Zeit vergehen – nach derzeitigem Stand soll dies bis 01.09.21 der Fall sein. Hier läuft seitens des Verwaltungszentrums bereits die Suche nach Erzieher*innen, um entsprechend wachsen zu können. Alle Fragen zum Betrieb, zu den Betreuungszeiten und der Möglichkeit auf einen Betreuungsplatz, beantwortet gerne die Kindergartenleitung.

Die Kirchengemeinde freut sich auf Ihre Anmeldung in der neuen Kindertagesstätte Hl. Kreuz.

 

Für Hl. Kreuz Gögglingen/Bauausschuss: Christina Engels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Der Kirchengemeinderat bedankt sich bei Christina Engels und Karl Weidenbacher vom Bau-Ausschuss für die engagierte, gelungene Arbeit.”

 

 

 

 

 

Fastenzeit 2021: Video zum Misereor Hungertuch

Sternsingeraktion 2021 in der Seelsorgeeinheit – Wir waren dabei – #HellerDennJe

Sternsingen 2021 – Dieses Jahr war alles anders!

Die Sternsingeraktion wurde am 2. Februar offiziell abgeschlossen, die Häuser und Wohnungen sind gesegnet und die Spenden größtenteils gezählt. Die Spendeneinnahmen in Höhe von 22.064,53Euro, die bis dato in der ganzen Seelsorgeeinheit Ulm- Basilika (St. Martin Wiblingen, St. Franziskus am Tannenplatz, Hl. Kreuz Gögglingen, St. Laurentius Donaustetten, St. Anton Unterweiler) gesammelt wurden, kommen notleidenden Kindern in der Ukraine und auf der ganzen Welt zu Gute. Vergelt’s Gott an alle Gemeindemitglieder, die so fleißig gespendet haben.

Gerne hätten sich die Sternsinger, wie in den Jahren zuvor, auf den Weg gemacht um den Segen zum neuen Jahr von Haus zu Haus zu bringen. In diesem Jahr mussten wir jedoch andere Wege finden. Dass das gelungen ist, verdanken wir den fleißigen Segensboten die trotz Corona alle Briefkästen unserer Gemeindemitglieder kontaktlos mit Segensumschlägen bestückt haben. Herzlichen Dank für ihre großartige Unterstützung und uneingeschränkte Solidarität. In Corona Zeiten ist dies wichtiger denn je. Ein herzliches Dankeschön an alle, die die diesjährige „besondere Aktion“ mitgetragen haben. Ebenso an alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen Segensboten, die schön gestalteten Gottesdienste in unseren Gemeinden und die musikalische Bereicherung der MusikerInnen.

Im Namen der Sternsingerteams: Renate Babic

Hl. Kreuz Gögglingen

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St. Laurentius Donaustetten

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St. Franziskus am Tannenplatz

Online-Valentinsgottesdienst für Paare