Ministrantenaufnahme und Verabschiedung in St. Franziskus

Am 15. Juli 2017 wurden im Gottesdienst drei neue Ministranten aufgenommen. Wir freuen uns sehr, sie in unserer Gemeinschaft willkommen heißen zu dürfen und wünschen Ihnen Spaß und Freude bei ihrem Dienst.
Leider mussten wir uns auch von drei Ministranten verabschieden, darunter ein Mädchen, die 16 Jahre lang in St. Franziskus als Ministrantin und Gruppenleiterin tätig war. Wir danken herzlich für ihr Engagement und sind froh, sie weiterhin in anderen Positionen in unserer Gemeinde bei uns zu haben.

Die 23 aktiven Ministranten aus St. Franziskus freuen sich jetzt auf das kommende Jahr und all die gemeinsamen Gottesdienste und Feste, die vor ihnen liegen.

Sarah Heinzelmann

 

Ministrantenaufnahme Hl. Kreuz Gögglingen am 23.Juli 2017

23 aktive Ministranten in Hl. Kreuz Gögglingen

Die Gemeinde Hl. Kreuz Gögglingen feierte am Sonntag, den 23. Juli 2017 Ministrantenaufnahme und freut sich darüber derzeit 23 aktive Ministranten zu haben. Die 5 neuen Ministranten heißen wir herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Freude im Dienst rund um den Altar. Leider mussten wir auch 6 Ministranten verabschieden, die aus verschiedenen Gründen ihren Dienst nun beendet haben.

Der  Gottesdienst wurde musikalisch vom Singkreis Gögglingen unter der Leitung von Felix Morath umrahmt.

 

Die 2 Jährige Vikarszeit von unserem Vikar Simon Hof in unserer Seelsorgeeinheit und auch in der Gemeinde Hl. Kreuz nähert sich dem Ende entgegen und es heißt nun Abschied nehmen. Deshalb war der Gottesdienst für den eine oder anderen auch etwas emotionaler an diesem Sonntagmorgen.

Als kleines Dankeschön und ganz besonderes Abschiedsgeschenk überreichten ihm die Minis eine Gitarre auf der alle zuvor unterschrieben hatten.

Abschied tut weh, aber es muss ja nicht für immer sein. Man sieht sich im Leben immer zweimal. Na dann , auf ein Widersehen – irgendwann-irgendwo. 🙂

Die Minis aus Gögglingen, sowie die ganze Kirchengemeinde Hl. Kreuz wünschen ihm von Herzen alles Gute für seine neue Stelle in Ellwangen.

Alles Gute – Behüt dich Gott!

Nach dem Gottesdienst hatten die Minis auf dem Kirchhof einiges vorbereitet. Es gab einen kleinen Sektumdrunk und Kuchenverkauf um die Ministrantenkasse wieder etwas aufzubessern.

Renate Babic

Minifußballturnier mit Vikar Simon Hof

Tor, Tor, Tor,..

nun sieh mal einer an. Hier zeigt ein jeder was er kann. Ob Groß, ob klein, so muss es sein  das Runde muss ins Eckige hinein.

Als Abschiedsgeschenk für den fußballbegeisterten Vikar Simon Hof hat die KJUBA ein Ministrantenfußballturnier auf dem Donaustetter Freizeitgelände veranstaltet.

Am 22.7. spielten 7 Mannschaften aus St. Anton, St. Martin und St. Laurentius gegen Simons Oldstarteam  um einen Pokal und einen Partypizzagutschein (gesponsert vom Restaurant Romantica).

Das erste Tor an diesem Tag schoß Pater Laurent Mtaroni .

Den 1. Platz belegten die Donaustetter Pflaumen, die sich erst im Elfmeterschießen gegen die Wiblinger Spätzle durchsetzen konnten.

Der Dank für ein tolles Turnier gilt besonders der Minileiterrunde von St. Anton und Johannes Däges!

 

Pastoralreferent  Christoph Esser

Fotos: Renate Babic, Jürgen Feind

Abschied nach 2 Jahren – Danke an Vikar Simon Hof

 

Abschied von Vikar Simon Hof

Am 22. Juli war der offizielle Abschiedsgottesdienst von Vikar Simon Hof in St. Franziskus. Viele waren gekommen, auch gerade viele Ministranten, um ihm zu danken für die zwei Jahre, in denen er hier gewirkt hat an seiner ersten Vikarsstelle. Als Geschenk überreichte ihm die Seelsorgeeinheit einen Gutschein für eine rote Casel (ein Messgewand) passend zu einer seiner Primizstolen. Simon Hof wird im August umziehen und dann im neuen Schuljahr in der zweiten Basilikagemeinde in Ellwangen, die nächsten beiden Vikarsjahre verbringen. Wir alle danken Ihm für seine, herzliche, offene Art, für sein Hier sein und wünschen Ihm alles Gute und Gottes Segen für seinen Weg.
Pfarrer, Ulrich Kloos
Fotos: Renate Babic

Impuls “Den Weg wollen wir gehen, die Liebe geht mit uns,…”

“Den Weg wollen wir gehen, die Liebe geht mit uns,…”

Der Weg entsteht erst im Gehen
er liegt im ersten Schritt,
er öffnet sich uns, wenn wir starten.
Jesus lädt uns ein auf seinen Weg.
Er sagt: Kommt und seht.
Er sorgt auch für uns: Nehmt und esst, nehmt und trinkt, sagt er.
Er ist Weg und Rastplatz für uns,
nicht nur jetzt in den Ferien….
Die Wege zu ihm entstehen, wenn wir sie gehen.
Ihnen allen eine gute, erholsame Ferienzeit!
Pfarrer Ulrich Kloos
Foto: Bei Missen (Ulrich Kloos)

Bischof – Sproll – Preis für Alissa Frenkenberger

Herzlichen Glückwunsch an Alissa Frenkenberger, die am 23. Juli den Bischof – Sproll – Preis verliehen bekam.

Da Alissa gleich nach dem Abitur eine Stelle als Au Pair in Boston angetreten hat, hat ihr Vater die Urkunde für sie entgegen genommen. Beim letzten Jugendgottesdienst wurde diese mit anerkennenden Worten von Pastoralrefrent Christoph Esser übergeben. Alissa , die einige Jahre Ministrantin in Gögglingen war, wünschen wir alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

Predigt von Dekan Ulrich Kloos zum Schwörsonntag 2017

Predigt zum Schwörsonntag 2017

im Ulmer Münster am 23.7.2017 um 9.30 Uhr von Dekan Ulrich Kloos

Liebe an diesem Schwörsonntag versammelte ökumenische Gemeinde,

das Ulmer Münster leuchtet in diesem Jahr besonders bunt. Das hat nicht nur die Videoinstallation kürzlich am abend gezeigt. Das passt auch in dieses Jahr, da wir zurückdenken an 500 Jahre Reformation. Mit „Vielstimmigkeit“ ist dieses Jubiläum überschrieben, Vielfarbigkeit und Buntheit würde ich ergänzen. Ja, kirchliches Leben – noch weiter gefasst religiöses Leben in Ulm und um Ulm herum ist bunt und vielfältig. Nicht  nur innerhalb der evangelischen Kirche gibt es viele unterschiedliche Ausprägungen des gelebten Glaubens, auch innerhalb der katholischen Kirche ist das so, in einer Weltkirche, die ganz unterschiedlich gefärbte Spiritualitäten leben, wenn ich schon allein an die vielen Gemeinden anderer Muttersprache hier in Ulm denke. In 10 verschiedenen Sprachen finden Gottesdienste in Ulm statt, so steht es auf unserer neuen Homapage.Und auch in den anderen Religionen entdecke ich diese Vielfalt unterschiedlich gelebten Glaubens, auch hier in Ulm.

Es ist wichtig, dass wir diese Vielfalt gelebten Glaubens respektieren und anerkennen als Reichtum und nicht als Defizit. Ökumene heißt nicht, alles über einen Kamm zu scheren und auf eine Linie zu bringen. Was Ökumene bei aller Vielfalt aber wohl heißt, ist eine gemeinsame Basis, ein gemeinsames Grundwertefundament zu haben, das uns gemeinsam trägt und unser gemeinsamer Boden ist. Es braucht so einen gemeinsamen Geist – also auch eine geistliche Einheit, aus christlicher Sicht wirklich diesen gemeinsamen Heiligen Geist, der uns über alle Konfessionsgrenzen hinweg in der einen Taufe verbindet.

Und das ist gar nicht so weltfremd. Bei ganz unterschiedlich ausgeprägten Lebensstilen braucht es doch eine gemeinsame Grundorientierung und gemeinsame Werte. Pluralität wäre falsch verstanden, wenn wir einfach den anderen machen lassen würden, was er will. Den anderen respektieren, machen lassen, seinen Glauben und sein Leben lassen, geschieht auf einem gemeinsamen Fundament, auf einer gemeinsamen Werteüberzeugung. Das hat Kurienkardinal Koch Anfang April hier im Münster und auch in Basilika in Wiblingen nochmal betont bei dem hochkarätigen Treffen mit Bischof Bedford-Strohm organisiert von der Unita die Cristiani Anfang April.

Was ist das gemeinsame Wertefundament können wir fragen in unserer Gesellschaft heute hier in Deutschland, hier in der internationalen Stadt Ulm. Ich denke, der heutige Predigttext legt da eine gute Spur. Das eine ist der Gottesglaube. Das wird jetzt vielleicht manche überraschen. Aber der Glaube an Gott gehört für mich ganz wesentlich zu diesem gemeinsamen Wertefundament. Im Evangelium hören wir, wie die Jünger auf einen Berg in Galiläa gingen, um Gott zu begegnen, in Gestalt des menschgewordenen und auferstandenen Jesus Christus. Sie nehmen sich Zeit, sie nehmen sich aus dem Alltag heraus, gehen auf einen Berg, um Gott zu begegnen. Das gibt ihnen wieder Orientierung, sie sehen wieder klar, sie können ihre Ängste und Sorgen ablegen in dieser Gottesbegegnung. Das gelingt aber nur, wenn Sie ihren Alltag kurz unterbrechen, auf einen Berg steigen – oder vielleicht auf den Turm des Ulmer Münsters, um mit Gottes Hilfe, wieder einen klaren Blick auf das eigene Leben zu bekommen. Gottesbegegnung und Gebet im Leben richten uns aus, bringen uns wieder ins Lot. Das ist die Erfahrung aller gläubigen Menschen, über Religions- und Konfessionsgrenzen hinweg. Kürzlich stieg in Wiblingen ein Harley Fahrer von seiner schicken Maschine und fragte, ob die Basilika noch offen sei, er würde hier gerne herkommen, da kommt er zur Ruhe. Wir haben auch heute solche Orte der Gottesbegegnung, die wirkliche Kraftorte für Menschen sind, und hier im Münster werden das noch mehr Menschen erfahren und immer wieder herkommen, um kurz aufzutanken, sich neu auszurichten in einer kurzen stillen Begegnung mit Gott.

Denn eines merke ich auch in einer immer säkularer und atheistischer werdenden Zeit. Je mehr die Gottesbeziehung verloren geht, umso mehr geht auch die Beziehung unter Menschen verloren, umso mehr schauen einzelne immer mehr nach sich selbst, ich könnte auch sagen in ihr Smartphone, und auf Ihren Profit. Der Respekt vor Gott als höherem Wesen, als einem, der meinem Leben Halt und Orientierung gibt, führt dazu, dass ich auch respektvoll mit der ganzen Schöpfung, der Umwelt und Natur und natürlich auch mit jedem einzelnen Menschen umgehe, egal welchen Schulabschluss, welche Religion oder welche Hautfarbe er hat. Das ist meine Überzeugung: Wer Respekt hat vor Gott, der hat auch Respekt vor dem anderen und vor der Schöpfung.

Dann können sich Haltungen wie Vertrauen, Wertschätzung, Warten und Lassen können ausprägen. Was die Welt heute braucht ist nicht äußerliche Machtdemonstration, sondern innerlich starke Menschen. Das wird von innen heraus unsere Welt anders prägen. Dann geschieht es eben nicht mehr, dass der Vorgesetzte von Vorgaben unter Druck, den Angestellten unter Druck setzt und der seinen Mitarbeiter. Dann zählt nicht das, was irgendwelche Qualitätshandbücher von einzelnen erwarten, sondern der Einzelne, dem ich Vertraue. Und auch die weit verbreitete Segmentierung, die den ganzen Menschen aus dem Blick verliert, hört dann auf. Der Mensch ist k Dinge einfac ein Roboter. Er ist ganz Mensch. Deswegen braucht auch Zeit. Geduld, warten können, setzten lassen können sind da so Haltungen, die viel Ruhe in unseren Alltag bringen und eben die persönliche Wertschätzung für den Einzelnen, mit seinen Stärken. Diese Haltungen erwachsen aus dem Respekt vor dem Einzelnen, der wiederum aus dem Respekt vor Gott erwächst, der jeden einzigartig geschaffen hat.

Daher meine ich, gehört der Gottesglaube auch zu den gemeinsamen Grundwerten, die unsere Gesellschaft braucht, bei aller Vielfalt wie sich das Leben  der Einzelnen dann auch bunt entfaltet.

Daher bin ich froh, dass es durch die Jahrtausende immer wieder Menschen gab, die sich von diesem menschgewordenen Gott, von Jesus Christus haben ansprechen lassen, so wie die Jünger. Die diesen Auftrag beherzigt haben, zu allen Völkern zu gehen, sie zu taufen, uns sie das Evangelium, die frohe Botschaft zu lehren. Dieser Auftrag Jesu könnte heute freilich als zu missionarisch verstanden werden. Das ist jedoch keineswegs der Fall. Niemand soll gezwungen werden sich taufen zu lassen. Die Taufe steht für die Beziehung zu Gott, das bewußte Ja, mit diesem Gott durchs Leben zu gehen. Aber diesem Ja von uns geht das Ja Gottes zu jedem von uns voraus. Gott sagt zuerst einmal Ja, zu jedem, so wie er ist. „Du bist mein geliebter Sohn, meine geliebte Tochter.“ So eine Zusage, tut doch jedem von uns einfach (sau)gut. Zu wissen, von ihm bin ich gehalten und angenommen. Und wenn ich dann Ja dazu sage in der Taufe, sage ich Ja zu diesem Angebot Gottes, zu seinem Evangelium, zu seiner frohen Botschaft. Und das hat nichts einengendes. Ich lade mir nicht ein hartes Joch in Form eines strengen Gesetzes auf. Sondern als Kind Gottes, will Gott mich in die Freiheit führen, wie das Volk Israel aus der Knechtschaft heraus geführt wurde, so will Gott mich von unguten Abhängigkeiten befreien. Das habe ich auf meinem Lebens- und Glaubensweg oft erfahren. Nie hätte ich als schüchterner 17-jähriger mir vorstellen können, hier heute als Dekan zu stehen. Bindung an Gott schenkt Freiheit. Wie oft hat gerade Luther von der Freiheit des Christenmenschen gesprochen. Ein Gottesglaube darf von Religionen nie zur Unterdrückung und Knechtung missbraucht werden. Der Glaube führt in die Freiheit, zu einem guten, vertrauensvollen und respektvollen miteinander.

Und ich sehe noch einen weiteren Grund, warum es diesen Gottesglauben als Fundament braucht: Weil er uns eine gewisse Gelassenheit gibt. Da möchte ich den letzten Satz des Matthäusevangeliums in Erinnerung rufen: Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Das steht als Schlusssatz, sozusagen als Pointe am Ende des ganzen Evangeliums: Die Zusage, dass Gott bei uns ist, bis zum Ende der Welt. Dies gilt bei allem, was wir tun, bei allem, wie wir unseren Dienst in der Welt tun, bei allen Herausforderungen, denen wir uns stellen und bei allen Herausforderungen, die uns das Leben stellt. So ein Satz ist eine grandiose Zusage. Er nimmt mir manche Angst. Wir wissen es ja alle, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist. Aber wie sehr ist unsere Zeit heute oft von der Angst getrieben, wieviel wird heute aus Angst auch schlichtweg überreguliert, wieviel Aufgeregtheit entsteht da, wo zuviel Angst ist. Der Glaube führt zu einem gewissen Grundvertrauen, zu einer gläubigen Gelassenheit auch dann, wenn vieles unsicher geworden ist, was wir ja auch in unserem Land und in Europa spüren. Heute ist nicht mehr alles so klar und sicher, wie es die letzten dreißig Jahre war. Bei allem, was wir für Sicherheit in unserer Zeit tun können und müssen, braucht es auch in den Köpfen und Herzen der Menschen ein Grundmaß an Vertrauen und gläubiger Gelassenheit.

Als unsere christliche Berufung und Aufgabe sehe ich es, auch unseren Glauben unaufgeregt, nicht mit verbissenem Ernst und strenger Miene, sondern mit einer Fröhlichkeit und Zuversicht zu leben, die ansteckt. Ein Wort aus dem ersten Petrusbrief begleitet mich zur Zeit: Seid jederzeit bereit, Auskunft zu geben, von der Hoffnung, die euch erfüllt. Diese Hoffnung, diese Zuversicht, die wir aus dem Glauben schöpfen, soll uns prägen und soll unsere Welt prägen. Das wollen wir auch an diesem Schwörfest hier mitten in Ulm tun. Ich möchte schließen mit dem Wort eines großen Ökumenikers, von Kardinal Walter Kasper, der anlässlich seines 60. Priesterjubiläums ein Büchlein herausgegeben hat mit dem Titel: „Seid fröhlich in der Hoffnung“. Amen.

Dekan , Ulrich Kloos

20 Jähriges Priesterjubiläum von Pf. Ulrich Kloos am 5. Juli 2017 in der Basilika in Wiblingen

20 Jahre Priester

Am 5. Juli 1997 bin ich vom damaligen Bischof Dr. Walter Kasper mit 11 anderen in Schorndorf zum Priester geweiht worden. Diesen Tag wollte ich nicht einfach so unbemerkt verstreichen lassen, 20 Jahre später. So war es schön, dass werktags an einem abend so viele kamen, um mit mir Gottesdienst zu feiern, gemeinsam dank zu sagen, für so vieles, was mir auf diesem Weg geschenkt wurde. “Jesus sagt, ich bin die Tür, ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben, dieser Primizspruch begleitete mich seither und es ist wichtig, Menschen auch heute mit ihm, mit dieser Tür, die soviel öffnet im Leben, bekannt zu machen. Im Anschluss gab es vor dem Pfarrhaus im Schatten einen netten Sektempfang. Als Geschenk gab es einen Basilikaschirm (ein Unikat). Für die Orgel kamen mehr als 1000,- Euro zusammen. Allen Spendern einen ganz herzlichen Dank.
Pfarrer, Ulrich Kloos
Fotos: Jürgen Feind / Renate Babic

Großer Dekanatstag Ehingen /Ulm am 1.Juli 2017 in Wiblingen

Laudato Si  – Großer Dekanatstag in der Basilika

Der Dekanatstag am 1. Juli in Wiblingen war ein großes und Buntes Fest des Glaubens. Aus dem ganzen Dekanat Ehingen-Ulm waren gut 1500 Menschen gekommen, viele in den Gemeinden Engagierte, um ihre Glaubenserfahrungen zu teilen oder sich von denen anderer inspirieren zu lassen.
Der Dekanatsministrantentag mit mehr als 150 Ministrantinnen und Ministranten fand parallel dazu statt. So war eine große Menschenschar von jung bis alt in ganz Wiblingen unterwegs.
Nach einer sehr ansprechenden Eröffnung des Ministrantentags folgte um 14.00 Uhr die Eröffnung des Dekanatstages mit bunten Folkloretänzen der Gemeinden von Katholiken anderer Muttersprache. Landrat Scheffold und OB Czisch mahnten einen bewußten Umgang mit der Schöpfung an. Beide tanzten schließlich auch mit.
Dann gab es liturgische Inseln, von orthodoxen Gesängen, über Ökumene bis zum Beten mit Tieren. Arbeitskreise aus ganz unterschiedlichen Schwerpunkten, von der Spiritualtiät des Bieres bis zu Kreuzerfahrungen im Leben zogen viele Menschen an. Und während des Tages war ein buntes Markttreiben an den Ständen von Einrichtungen im Dekanat und Initiativen in den Gemeinden.
Auch die neue Homepage der Gesamtkirchengemeinde Ulm ging an diesem Tag online: www.katholische-kirche-ulm.de.
Höhepunkt war der Abschlussgottesdienst mit einer riesigen Schar von Ministranten und Sängerinnen und Sängern, die eine moderne Messe von Buchenberg sangen. Laudato si war auch das Thema der Predigt von Dekan Kloos. Pfarrer aus dem ganzen Dekanat feierten den Gottesdienst mit. Er endete bewusst draußen in der Welt mit einer (trotz Umleitung) nicht enden wollenden Prozession durch den Lustgarten zum Kögelhof, wo 12 Körbe Werner-Brote verteilt wurden (sie erinnern an den ersten Abt des Klosters Wiblingen, Werner von Ellerbach) und zu dem Lied “Nun danket alle Gott” weiße Luftballons in den Himmel stiegen.
Der Abend klang aus im Martinusheim bei Schnitzel mit Kartoffelsalat. Ein Tag an dem die Fülle des Glaubens wirklich zu spüren war und von dem alle gestärkt nach Hause gingen.
Fotos: Jürgen Feind / Renate Babic

Beichte#Versöhnung# Vorbereitung auf die Firmung – Auf Augenhöhe mit Jesus

Versöhnungstag in der Kirche zur Heiligen Familie in Donaustetten

Ist Beichte noch In? Versöhnungstag muss das sein?

Bildergebnis für Beichte

Dieser Frage hatten wir uns letztens gestellt als der Versöhnungstag mit den Firmlingen anstand.

Wenn man die Jugendlichen fragt, würde es verschiedene Antworten geben. Denn heutzutage ist das klassische Beichten für den ein oder anderen alles andere als In. Dass Beichten aber durchaus befreiend auf Körper, Geist und Seele wirken kann, davon hatten sich etliche überzeugen lassen. Jedem wurde es freigestellt ob er lieber beichten möchte oder sich in einem vier Augengespräch mit einem Katecheten seiner Wahl unterhalten/austauschen möchte.

Bildergebnis für Beichte

 

Aber was soll das eigentlich bedeuten? Versöhnungstag?

 

 

 

Ver – söh – nung

Sich mit sich selbst oder einem anderen Menschen zu versöhnen, gehört zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt. Es ist zunächst eine Aufgabe , die in unserem inneren stattfindet. Wir müssen uns mit den Tatsachen auseinandersetzen. Wir müssen lernen die Ereignisse so anzunehmen wie sie geschehen sind. Wir müssen bereit sein zu bereuen, den ersten Schritt zu tun und Versöhnung herbeizuführen. Versöhnung kann auch was befreiendes sein. Durch sie können wir viel gewinnen. Wir fühlen uns frei von Schuldgefühlen und Selbsthass und können unsere Gedanken auf das richten, was wir in der Gegenwart und Zukunft erreichen möchten. Dabei stärken wir unser Selbstwertgefühl.

Ver – söh – nung

Versöhnung mit mir selbst, mit meinem Nächsten und mit Gott. All das ist möglich dem der daran glaubt. Dem der bereit ist es sich einzugestehen, zu bereuen und sich zu versöhnen. Dem der bereit ist für einen Neuanfang.

Die Himmelsleiter – Auf Augenhöhe mit Gott 

Selbstgesetzte Grenzen überwinden, sich Gott anvertrauen, allen Mut zusammennehmen und klettern. Klettern um Jesus Auge in Auge zu begegnen. Klettern bis unters Kirchendach im Vertrauen auf Gott. Dazu gehört natürlich ein wenig Mut. Den festen Boden unter den Füßen zu verlassen. Gehalten von einem Gurt und zwei jungen Männern die im Notfall eingreifen können.

Die Firmlinge der SE haben all dies getan. Sie haben Mut bewiesen in luftiger Höhe und waren bereit sich in Einzelgesprächen mit sich und ihrem Leben auseinanderzusetzen. Zu sehen wo etwas gut läuft  aber auch Probleme gibt die sie vielleicht teilweise selbst verursacht haben. Lösungen zu suchen oder aber ihr Leben in der Familie, der Gesellschaft und mit Gott zu reflektieren. Manch einer hatte sich auch kurzerhand zu einem Beichtgespräch entschlossen. Zur Stärkung zwischendurch gab es leckere Crepes.

Ein weiterer wichtiger Schritt im Hinblick auf die nahende Firmung liegt hinter uns. Denn nur wer im Reinen ist mit sich und seiner Welt, kann sich völlig auf den Heiligen Geist einlassen, der uns erwartet und in der Firmspendung spürbar sein wird. Wir bedanken uns bei allen die uns im letzten Jahr auf unserem Weg begleitet haben und freuen uns nun auf die Firmung.

Bildergebnis für Versöhnung

Renate Babic