Schüleraktion We can help an der Albert Einstein Realschule in Wiblingen bringt Spende für Lekirumuni

Schüleraktion We can help der Albert Einstein Realschule in Wiblingen

spendet die Hälfte (5085,00 Euro) der diesjährigen Spendensumme an das Tanzaniaprojekt “Eine Schule für die Massai” an das KHK Team Hl. Kreuz Gögglingen.

Foto:”WIBLINGEN aktuell”

Die großartige Spendensumme in Höhe 10170,00 Euro aus dem Spendenaktionstag am 20.März 2019 geht je zur Hälfte an das KHK Team Hl. Kreuz Gögglingen (5085,00 Euro) und zur Hälfte (5085,00 Euro) an die Mobile Jugendarbeit in Wiblingen.

Liebe Schülerinnen und Schüler der Albert Einstein Realschule, sehr geehrte Eltern,

als Teamleiterin des KHK Teams „Kinder Helfen Kindern“ Hl. Kreuz Gögglingen möchte ich mich ganz herzlich für die tatkräftige Unterstützung durch die Spendenaktion „We can help“ bedanken.

Am 30. März 2019 haben wir (Renate Babic,Kathrin Wilhelm und Pater Laurent Mtaroni) den 1. Teil unserer Schule in Lekirumuni/Tanzania feierlich eröffnet. Seit Januar 2018 sind dort erstmalig 104 Kinder im Rossana Kindergarten zu Hause. Seit Herbst 2018 arbeiten wir an einem Grundschulbau für Massaikinder. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Massai in Tanzania, dass die Kinder dort die Möglichkeit erhalten, eine Schule zu besuchen.

Foto: Renate Babic

„Education ist the key! – Wir arbeiten dran!”

 In den nächsten Jahren entsteht in Lekirumuni ein Ort, an dem die Massaikinder Heimat finden, Bildung erfahren und ihre tägliche Ernährung gesichert ist. Sie erhalten dort alles, was sie für einen erfolgreichen Start in eine bessere Zukunft benötigen (Kleidung, Nahrung, Bildung). Unsere 162 Patenkinder sind in 2 Kindergartenklassen und derzeit 2 Grundschulklassen aufgeteilt. Es kümmern sich 5 Erzieher/Innen, 2 Köche und ein Wachmann rührend um die Kinder. Unser Schulbau schreitet Tag für Tag voran und somit entsteht Stück für Stück in der folgenden Zeit eine Grundschule (7 Klassenstufen) für die Massai. Von Zeit zu Zeit werde ich immer wieder selbst vor Ort sein, um selbst mit Hand anzulegen und Dinge in die Wege zu leiten, die von meinem Schreibtisch aus nicht zu erledigen sind.

Euch und Ihnen spreche ich mein herzlichstes ASANTE SANA (Dankeschön) für die 5085,-€ aus. Im Namen des KHK Teams aber auch der Kinder in Tanzania. Ihr seid spitze, denn mit eurer Aktion helft ihr mit, dass dieser Traum wahr wird. Ein ganz großer Dank gilt auch denjenigen, die diese Aktion finanziell unterstützt haben, den Privatpersonen, Firmen und Betrieben.

” Mungu akubariki – Gott segne euch”

   Renate Babic

 

12. Mai 2019, Kindergottesdienst an Muttertag in St. Franziskus

Kindergottesdienst an Muttertag

„Gott sei Dank, dass es Dich gibt!“ war unser Motto im Kindergottesdienst an Muttertag. Jeder von uns hat schon einmal gedacht oder gesagt: „Gott sei Dank!“ wenn wir in einer Situation waren, in der es gerade noch einmal gut gegangen ist. Wir sagen auch: Gott sei Dank, ich habe Eltern. Darum geht es mir gut. Gott sei Dank, dass ich Freunde habe, dann bin ich nicht allein.

Es gibt viele Gründe Danke zu sagen und vor allem auch Gott zu danken, dass wir Menschen haben, die für uns sorgen und uns lieb haben. Im Kindergottesdienst an Muttertag haben wir uns dazu viele Gedanken gemacht und auch in verschiedenen Sprachen „Danke“ gesagt: auf Deutsch: danke; Englisch: thank you; Französisch: merci; Italienisch: Gracie; Spanisch: Gracias usw.

Für die Mütter haben wir Herztaschen gebastelt, verziert und mit schönen Sprüchen gefüllt. Wir freuen uns schon auf den nächsten Kindergottesdienst am 9. Juni um 9 Uhr.

Filippo und das Kindergottesdienstteam von St. Franziskus

Gruppenleiterschulung in Samen vom 17.-19 Mai 2019

 

Vom 17. bis zum 19. Mai 2019 fand die Gruppenleiterschulung in Samen (Ulm) statt. Die Teamer bereiteten sich gemeinsam auf das Indianerzeltlager im Sommer vor und konnten drei Tage lang wie echte Indianer leben. Begleitet wurden die Teamer von Siegfried Schlafke, dem Leiter des Indianerdorfs. Er steuerte einige Impulse bei und half den Teamern bei der Vorbereitung für das Zeltlager.

Professjubiläum von Sr. Agreda und Sr. Amanda in Reute

Professjubiläum im Kloster Reute

Am 11. Mai war Sr. Agreda unter den Jubilarinnen, die 60 Jahre Profess feiern konnte. Sie ist mit Sr. Juventina im Schwesternhaus in Wiblingen.

Sr. Amanda, die viele Jahre in Wiblingen war, konnte sogar ihr 70. jähriges Professjubläum feiern. Da gab es herzliche Glückwünsche aus der Kirchengemeinde St. Martin

verkürzte Form der Predigt zur Maiandacht am 12. 5. in St. Franziskus von Margarete Lobenhofer

Die Begegnung zwischen den Frauen Maria und Elisabeth ist ein sehr herzliches und freundliches Zusammentreffen.
….
Diese Begegnung atmet den Geist von Freude, Zuneigung und Entgegenkommen.

Liebe Schwestern und Brüder, wenn wir einen ersten Impuls von dieser Begegnung für unser Leben mitnehmen dürfen, dann vielleicht den, dass die Begegnungen in unserem Alltag auch diese Offenheit und Freundlichkeit, dieses Entgegenkommen und diese Zuneigung atmen sollen.

Es ist eine Anregung, sich so wie Maria auf den Weg zu machen, sich – so wie Elisabeth und Maria sich aufeinander zuzubewegen – irgendwo auch einmal wieder einen Besuch zu machen, einem Mitmenschen Hilfe und Unterstützung anzubieten.

Wo dieses „einander zu Hilfe eilen“ so gelebt wird, egal ob durch Frauen oder durch Männer, geben Menschen einander Halt, Geborgenheit, Vertrauen, Zuversicht, Stärke.
Es ergeben sich bewegende Momente und Erfahrungen. In diesen Momenten ist spürbar, dass Gottes heiliger Geist die Welt durchdringt. Deshalb sind sie berührend. Wir spüren in ihnen, dass es Gottes Geist ist, der die Menschen so warmherzig in ihrem Handeln macht.
Denn dies ist in der Erzählung von Maria und Elisabeth deutlich herauszuhören:
Mit Maria ist dieser noch winzige Jesus unterwegs – aber aus diesem winzigen Jesus entsteht etwas Großes; etwas Großartiges.

Und wenn wir uns auf den Weg machen, um jemanden zu besuchen, um jemandem Hilfe anzubieten, dann ist etwas von Jesus mit uns unterwegs und dabei. Und womöglich hüpft etwas vor Freude im anderen.

Genau von diesem herzlichen Geist geprägt sind sehr oft auch die Begegnungen, wie sie – zum weit überwiegenden Teil von Frauen- in tausenden von Stunden jährlich im Ehrenamt gestiftet werden. So sollen und dürfen Frauen in unserer Kirche sein; und es ist auch gut so, und wichtig, dass dies gelebt wird.

Aus dem Evangelium erwächst uns aber noch ein zweiter Impuls:

Diese Begegnung der zwei Frauen wird vom Evangelist Lukas als  Höhepunkt bildreicher Geschichten erzählt, die uns auch für die Zukunft Mut geben können und gleichzeitig die Verfasstheit unserer Kirche in Frage stellt:

Ich lade Sie ein, im Laufe dieser Woche einmal das erste Kapitel des Lukasevangeliums am Stück zu lesen. Es ist nicht so viel, wie es sich anhört: Aber, wie ich finde, gerade auf dem Hintergrund dieser Protestwoche „Maria 2.0“ sehr aufschlussreich.

Dieses 1. Kapitel ist ein raffiniert geschriebenes, literarisches Meisterwerk.

Lukas lebte ja in einer Zeit an der Schnittstelle zwischen Judentum und Christentum. Damit verbunden war das Ringen um die richtige Ausrichtung des Glaubens. Das Evangelium des Lukas kleidet diesen „religiösen Kulturenkampf“ nun in eine wunderbare Bildsprache, die er in zwei Erzählfäden entwickelt und durch die Begegnung Maria und Elisabeth miteinander verbindet.
Die zwei Erzählfäden verlaufen teils parallel und doch beschreiben sie Gegensätze.
In beiden Fällen erscheint der Engel Gabriel einer Person und kündigt die besondere Geburt eines Sohnes an, das „groß sein wird vor dem Herrn“.
Doch die beiden Personen sind so unterschiedlich, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Der erste Erzählstrang:
Zunächst erscheint der Engel Gabriel dem altehrwürdigen, theologisch und liturgisch gebildetem Priester Zacharias, der im Moment der Erscheinung gerade im Tempel das Rauchopfer zelebriert.
Der Priester bezweifelt die Botschaft des Engels; will sogar ein Zeichen dafür, dass sie wahr ist – ab diesem Moment wird er stumm; er kann den Menschen nichts mehr verkünden von seinem Glauben an die Wunder Gottes. Leider ist die Verkündigung dieses Textes in der Leseordnung der Sonntage nicht vorgesehen; man könnte fast meinen, dieser Text wurde bewusst unterschlagen. Dabei enthält er doch neben der sicherlich augenfälligen kritischen Warnung an Kleriker und  inhaltsleeres rituelles Tun auch die wirklich  Frohe Botschaft, dass sich gerade durch Veränderungen in tradierten Werten die Sprachfähigkeit des Gottesglaubens erhält.
Trotzdem wird in unserer Kirche an tradierten, überkommenen Formen festgehalten.
Und das, obwohl doch Zacharias genau in dem Augenblick wieder sprechen kann, in dem er seine Zustimmung erteilt, seinem So Sohn nicht den Namen seines Vaters und Großvaters zu geben, wie es die Tradition vorsieht, sondern ihm den Namen Johannes zu geben, was übersetzt heißt, Gott ist gnädig.
Durch die Veränderung der Tradition also, wird er wieder sprachfähig und kann den Gottesglauben weiterhin aktiv verkünden.
Aber ob mit oder ohne Einwilligung des Zacharias: Gottes Wille verwirklicht sich, denn Johannes kommt ins Leben.

Ganz anders im zweiten Erzählstrang, in dem Maria die Angesprochene ist:

Sie ist jung, gesellschaftlich unbedeutend, theologisch nicht gebildet: Und mitten in ihrem Alltag trifft sie die Verkündigung des Engels, in die sie ohne größeres Nachfragen, ohne viel Umstände zu machen, glaubend einwilligt.

In Zacharias und seinem Umfeld ist das traditionsgebundene Judentum verkörpert, das sich an althergebrachtes, an rituelle Gesetze und Vorschriften hält. Maria symbolisiert das jung – aufstrebende, dynamisch-charismatisch wirkende Christentum.
Wie schön, dass sich beides in der Begegnung von Maria und Elisabeth gegenseitig umarmt, wertschätzt, unterstützt und weiterträgt.

Daher ist auch das ein Impuls aus dem Evangelium rund um die Personen Elisabeth, Zacharias und Maria:
Sich auf den Weg machen und nicht starr stehen bleiben;
In Bewegung bleiben, damit das Evangelium die Menschen weiter bewegt und es auch heute noch zur Hilfe und Freude wird;
Gerade die Veränderung der Tradition macht, dass Stärke und Ausdrucksfähigkeit bleiben.
Trotzdem dürfen wir in unserem eigenen innerreligiösen Kulturenkampf, im Suchen nach dem „richtigen Weg“ für das Christentum der Zukunft darauf vertrauen, dass wir weder die Tradition besonders hoch halten, noch bekämpfen müssen; wir müssen nicht Modernes besonders vorantreiben oder stoppen – wir dürfen in einem „katholisch-allumfassenden Sinn“ beides Leben.
Und darauf vertrauen, dass Gottes Wirken so oder so dynamisch in unsere Welt kommt.

Mit einem großen Lobpreis ruft Maria aus, wie diese dynamische Kraft des Geistes Gottes die damalige religiöse Welt erneuert.
Wir beten nun dies als Lobpreis -denn Vieles ist bereits gut;  und gleichzeitig beten wir es als Fürbittgebet für die Kirche, im Vertrauen darauf, dass Gott auch heute verkrustete Strukturen aufbricht.

Meine Seele preist die Größe des Herrn …

Gemeindereferentin Margarete Lobenhofer

 

 

Feier der Erstkommunion am 28. April 2019 – “Du an meiner Seite”

“Du an meiner Seite” – Feier der Erstkommunion am 28. April 2019

24 Kinder aus Hl. Kreuz Gögglingen und St. Laurentius Donaustetten feierten am Sonntag, dem 28. April 2019 in der Hl. Kreuz Kirche in Gögglingen ihre Erstkommunion.

Möge der Segen Gottes mit Euch sein!