Auferstehung der Natur erleben – Impuls zum 5. Fastensonntag

Impuls zum 5. Fastensonntag

Impuls 4. Fastensonntag

Der Sturm auf dem See:

Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.
Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann.
Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?
Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein.
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?

Unruhige Zeiten

 

Immer wieder die Angst, zu versinken in den Wellen und Wogen,
die hereingebrochen sind, in das Boot meines Lebens.
Und doch gibt es Hoffnung:
Jesus schläft –
vertrauensvoll im Boot
gleich einem Kind, das in den Armen der Eltern ruht.

Gelassen und ruhig schläft er,
im Vertrauen, auf den, den er „Vater“ nennt.

Jesus steht –
kraftvoll im Boot,
trotzt er dem Sturm; gebietet ihm, sich zu beruhigen.

Gelassen und ruhig steht er,
im Vertrauen, auf den, den er „Vater“ nennt.

Auch ich bin ein Kind Gottes.
Jesus, mit dir im Boot, in deinem Windschatten, weiß ich, dass einer da ist in den Wellen und Wogen der Zeit.
Und doch:
Schämen brauche ich mich nicht, wenn der Sturm mich schreckt.
Den Aposteln ging es auch nicht besser.

 

Text: GR Margarete Lobenhofer
Foto: pfarrbriefservice.de, Peter Weidemann

Luki wills wissen // Folge 5 // Engel

Weihnachten mit Luci

Herr mach mich zum Werkzeug deines Friedens!

Im Rahmen der 72 Stunden Aktion haben Firmlinge und geflüchtete Jugendliche u.a. das bekannte Gebet vom Hl. Franziskus in einen zeitgemäßen Film umgesetzt.

Zweite Folge der “Luki wills wissen Reihe”

Über diesem Text sehen Sie die zweite Folge von “Luki wills wissen” – einer vom Kirchengemeinderat St. Martin in Auftrag gegebenen Serie, in der Sie zahlreiche Fakten über die Basilika in Wiblingen lernen können. Es sind insgesamt zehn Folgen geplant. Alle dieser Folgen werden hier zukünftig als Impuls erscheinen. Sie können die Folgen auch über die Videothek anschauen (siehe oben).

Erste Folge der “Luki wills wissen” – Reihe

 

Über diesem Text sehen Sie die erste Folge von “Luki wills wissen” – einer vom Kirchengemeinderat St. Martin in Auftrag gegebenen Serie, in der Sie zahlreiche Fakten über die Basilika in Wiblingen lernen können. Es sind insgesamt zehn Folgen geplant. Alle dieser Folgen werden hier zukünftig als Impuls erscheinen. Sie können die Folgen auch über die Videothek anschauen (siehe oben).

Willkommen!

in diesem Jahr geht mir das Weihnachtsfest besonders nah, durfte ich doch 11 Tage der Adventszeit im Heiligen Land, in Israel und Jordanien verbringen. Wir haben einen adventlichen Gottesdienst mitten in der Wüste gefeiert im Wadi Rum, da sprechen die Bilder Johannes des Täufers nochmal ganz neu. Und wir haben unseren Abschlussgottesdienst in einer Felsengrotte mitten auf den Hirtenfeldern von Bethlehem gefeiert. Das war ein guter Abschluss in der Ruhe und Geborgenheit der Höhle, wo sich bei allen von uns eine große Dankbarkeit einstellte. Ganz im Gegensatz zum Rummel, zum Gedrücktwerden und Geschiebe am berühmten Stern von Bethlehem in der Geburtskirche.

Willkommen!

Teilen verbindet – der Heilige Martin

die Spuren des heiligen Martin sind in ganz Europa zu finden, Martinuswege durchziehen ganz Europa. Wiblingen liegt nicht nur am Martinusweg, es finden sich auch hier viele Spuren des Heiligen Martin und Menschen, die diese Spuren immer weiter fortsetzen. Zwar verweht der Wind immer wieder im Klosterhof die Abdrücke der Pferdehufe, auf dem Heilige Martin geritten ist, und die Spuren der vielen Kinder, die mit brennenden Laternen hier vom Binsenweiher in den Klosterhof ziehen, um die Mantelteilung auch heute zu vergegenwärtigen, aber das kann nur Anstoss sein, sie immer wieder neu zu hinterlassen.
Diese Spuren entdecken wir auch in der Geschichte des Klosters Wiblingen wie sie Michael Braig aufgeschrieben hat. Dass die Ordensgelübde am 11. November abgelegt wurden, das findet sich in jeder Biographie eines Mönchs, der in Wiblingen eintrat. Das macht die enge Verbindung der Wiblinger Benediktiner zu diesem alten Kirchenpatron hier deutlich.
Auch wenn die Mönche nicht mehr da sind, sind wir gerufen als heutige Gemeinde in der Welt unseren Glauben zu leben und das Licht des Evangeliums zu den Menschen zu tragen und die Liebe Gottes durch uns hindurch zum Leuchten zu bringen, wie die Kinder das heute abend tun. An jedem Martinsfest können wir das uns bewusst machen und dieses Credo des Heiligen Martin erneuern wie die Wiblinger Mönche damals: Teilen verbindet – mit den Mitmenschen und mit Gott. Amen.

wiblinger-klosterimpulse

Predigt zum Fest des Heiligen Martin2018