Impuls zum Advent – Samstag, den 3. Dezember 2022

Allerheiligen

Oktober – Der Rosenkranzmonat

Traditionell gilt der Monat Oktober als Rosenkranz-Monat und ist, in besonderer Weise, wie auch der Monat Mai, der Gottesmutter Maria geweiht. Das  Rosenkranzgebet wird zum Anlass genommen, verstärkt das Leben Jesu mit den Augen Mariens, im Gebet zu betrachten. Seit dem 12./13. Jahrhundert gibt es diese Gebetsform bereits, damals noch bekannt unter dem Namen „Pater-Noster-Schnüre“. Der heute übliche Rosenkranz hat sich im 15. Jahrhundert aus alten Mariengebeten entwickelt. Eine Legende besagt, dass der heilige Dominikus, der Stifter des Dominikanerordens im Jahre 1208, die heutige Form des Rosenkranzes  bei einer Marienerscheinung empfangen und eingeführt hat.

Die verschiedenen Geheimnisse  des Rosenkranzgebetes:

1.Freudenreicher Rosenkranz: Hier wird Jesu Kindheit betrachtet, angefangen von der Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist.

2.Schmerzhafter Rosenkranz: Hier wird das Ave Maria durch Einschübe (Gesätze) ergänzt, in denen über das Leiden Jesu meditiert wird.

3.Glorreicher Rosenkranz: Als Zeichen des Sieges über den Tod wird in den glorreichen Geheimnissen die Auferstehung Jesu in den Blick genommen.

4.Lichtreicher Rosenkranz: Hier wird das öffentliche Leben und Wirken Jesu betrachtet.

In gewisser Weise ist das Rosenkranzgebet eine Pilgerfahrt der Seele und immer Zeitgemäß!

 

Komm herab, o Heil’ger Geist

Ein Stück vom Himmel – Dieser Text stammt von Herbert Grönemeyer. Sein gleichnamiges Lied regt zum Nachdenken an: über Gott und mich selbst, meinen Glauben und meine Ideale – Sommerzeit: Genau die richtige Zeit um darüber nachzudenken!?

Silbernes Priesterjubiläum Dekan Ulrich Kloos am 5.Juli 2022

Silbernes Priesterjubiläum von Dekan Ulrich Kloos im Juli 2022

 „Jesus sagt, ich bin die Tür, ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“.

 

Herzschlag des Friedens – Auszug aus dem Weihegebet von Papst Franziskus, Rom 2022

Herzschlag des Friedens – Strömender Quell der Hoffnung!

Mutter Gottes, die du auch unsere Mutter bist, dir vertrauen wir uns an und feierlich weihen wir die Kirche und die ganze Menschheit, insbesondere Russland und die Ukraine, deinem Unbefleckten Herzen. Nimm diesen unseren Weiheakt an, den wir mit Vertrauen und Liebe vollziehen. Gib, dass der Krieg aufhört und schenke der Welt den Frieden. Durch dein von Herzen kommendes Ja trat der Fürst des Friedens ein in die Geschichte; wir vertrauen darauf, dass der Friede auch jetzt wieder über dein Herz zu uns kommt. Dir also weihen wir die Zukunft der ganzen Menschheitsfamilie, die Nöte und Erwartungen der Völker, die Ängste und Hoffnungen der Welt.

Die göttliche Barmherzigkeit ergieße sich durch dich über die Erde und der liebliche Herzschlag des Friedens bestimme wieder unsere Tage. Frau des Ja, auf die der Heilige Geist herabkam, lass uns miteinander wieder in die Harmonie Gottes finden. Stille den Durst unserer Herzen, du „strömender Quell der Hoffnung“. Du hast das Menschsein in Jesus eingewoben, so mach auch uns zu Handwerkern der Gemeinschaft. Du bist auf unseren Wegen gewandelt, geleite uns auf den Pfaden des Friedens. Amen.

Papst Franziskus und ein Bild des Unbefleckten Herzens Mariens in der Kirche St. Peter (Wien)
Foto: Vatican Media / Diana Ringo via Wikimedia (CC BY-SA 3.0 at)

Der weiße Sonntag

Der Weiße Sonntag ist ein besonderer Tag im Osterfestkreis: An diesem Tag endet die Osteroktav und viele Kinder dürfen zum ersten Mal die Kommunion mitfeiern

Am ersten Sonntag nach Ostern feiern wir den sogenannten „Weißen Sonntag“, in diesem Jahr am 24. April 2022!

In früheren Zeiten trugen die Getauften der Osternacht eine Woche lang, bis zu eben diesem Sonntag, weiße Taufkleider. Erstmals wurde im Jahre 1637, im schweizerischen Luzern, die Feier der Erstkommunion für diesen Tag festgelegt. Der weiße Sonntag fand seinen Ursprung!

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts gab es dann eine bischöfliche Anweisung, die Erstkommunion an eben diesem Tag zu feiern.  In vielen katholischen Pfarreien wird diese Tradition bis heute für die Feier der Erstkommunion genutzt.

 

 

 

Bischof Fürst zum Münchner Missbrauchsgutachten

Die Veröffentlichung des Münchner Mißbrauchsgutachtens macht tief betroffen.

Anbei ein Schreiben vom Rottenburger Diözsenbischof Dr. Gebhard Fürst, wo er dazu Stellung nimmt und die Arbeit in der Prävention sexueller Mißbrauch in der Diözese darlegt.

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