19.07. – 26.09.2019: Sechste Ausgabe Gemeindeblatt Katholische Kirche im Ulmer Süden

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Die sechste Ausgabe im Jahr 2019 des Gemeindeblattes (als Beilage in „Wiblingen aktuell“) der Seelsorgeeinheit Ulm-Basilika mit dem Titel „Katholische Kirche im Ulmer Süden“  können Sie wie gewohnt online auf unserer Homepage ansehen unter dem Link Gemeindeblatt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen des Gemeindeblatts und Stöbern auf der Internetseite.

Für das Redaktions- und Homepage-Team der Seelsorgeeinheit Ulm-Basilika
Eleonore Fröhlich

25. bis 27. Juli 2019, Franziskus-Shop – “second hand”, 3 Tage Projekt

 Nachdem der Verkauf von Kleider und Textilspenden  gut angelaufen ist, wird der Kleiderbasar,  „ Franziskus-Shop second hand – 3 Tage Projekt“ wiederholt.

Kleiderspendenannahme im Foyer von St. Franziskus:

Donnerstag     25. Juli von 16 bis 18 Uhr
Freitag             26. Juli von 10 bis 12 Uhr

Verkauf im Saal:

Freitag           26. Juli von 13 bis 18 Uhr
Samstag         27. Juli von 10 bis 13 Uhr

Es wird gut erhaltene Kleidung für Damen, Herren und Kinder benötigt, sowie Schuhe, Bett- und Tischwäsche.
Nicht angenommen werden können Haushaltsgegenstände, Bücher usw..

Der Erlös wird wie bisher für soziale Zwecke verwendet.

Für den Sozialausschuss Dr. Gisela Bantle

Jugendgottesdienst am 21.07 um 19 Uhr

In der Jugendkriche “New Generation” findet am 21.07 um 19 Uhr ein Jugendgottesdienst statt. Das Thema ist dieses Mal “Lass dich begeistern”. Musikalisch begleitet wird der Jugendgottesdienst von ‘Sonic Flame’. Mit dem Shuttle-Bus kommst Du kostenlos hin und zurück. Mehr dazu auf der ‘New Generation’ Seite.

Dankern 2019 – Jugend- und Ministrantenfreizeit der SE Ulm-Basilika vom 29.08. 22 Uhr – 07.09. 02 Uhr

Es wir im Jahr 2019 vom 29.08. 22 Uhr –  07.09. 02 Uhr wieder eine Freizeit angeboten.

Flyer (PDF-Datei): Flyer

Anmeldung (PDF-Datei): Anmeldung

 

Indianerzeltlager 05-09 August [VOLL]

Vom 05.08 bis zum 09.08 wird wieder ein Zeltlager für die Kinder angeboten.

 

ACHTUNG! Es sind bereits alle Plätze für das Zeltlager belegt.

Flyer und Anmeldung (PDF-Datei): Flyer&Anmeldung

 

 

Herz – Jesu Freitag in Donaustetten

Herz-Jesu- Freitag in Donaustetten.

In unserer Seelsorgeherz-jesu-bildeinheit feiern wir im Jahr der Barmherzigkeit jeden Freitag in der Basilika die Stunde der Barmherzigkeit. Das Ende des Barmherzigen Jahres ist ein Schlüssel für uns zum Herzen -Jesu und es bedeutet nicht das Ende der Anbetung.

Das neue Kirchenjahr beginnt mit dem Ersten Advent. Daher begehen wir immer am ersten Freitag eines Monats in der Kirche zur Heiligen Familie in Donaustetten eine heilige Messe zu Ehren des Herz-Jesu Festes.

18 Uhr ist Beichtmöglichkeit

18.30 Uhr – Heilige Messe, anschließend Stille Anbetung bis 19. 30 Uhr

 

“Gottes Herz schlägt auch für mich!”

Das Herz-Jesu  ist nicht nur ein bildreiches und historisches Bild, welches in einigen Ländern und Regionen als Herz-Jesu Fest besonders gefeiert wird. Dieses Fest hat vor allem mit dem Einzelnen zu tun. Und es hat mit unseren Gottesbildern zu tun. Dieser Gott in Jesus Christus ist so groß, dass wir ihn auch auf diese Weise, als Herz,  vorstellen dürfen.

Ein Gott, der sich uns schenkt. Ein Gott, der aber auch unser Herz, das mehr ist als nur ein Lebensmuskel, entzünden und erreichen will. Dieser Gott will uns aber auch Fragen stellen: nach dem “woher”, “wohin” und “wozu” unseres Daseins.

Besonders, wenn der Einzelne lebensbedrohlich krank wurde und wird, wenn uns Schicksalsschläge treffen.
Ich lade Sie ein, nach dem Jahr der Barmherzigket weiterhin an diesem Herz-Jesu festzuhalten. Sich dieser  Einladung Gottes bewusster zu werden, die Zuwendung Gottes in Jesus Christus zu erfahren.

Und eines dürfen wir mitnehmen, jeden ersten Freitag des Monats: ist es eine erneute Aussage aus der Heiligen Schrift: “Gottes Herz schlägt auch für mich!”

Jesus hat uns gelehrt: “ Sei Barmherzig, wie euer Vater in Himmel Barmherzig ist.” Im Vordergrund der Herz-Jesu-Verehrung stehen aber zwei andere Anliegen. Sie will uns aufmerksam machen, dass wir die Liebe Jesu zu uns Menschen erkennen und dass wir begreifen, dass er unser Heiland ist. Sie will Impulse setzen, dass wir unser Herz nach seinem Herzen bilden.

Pater Laurent Mtaroni

 

Immer weniger Pfarrer!

Woran liegst? Nur am Zölibat?

SWR 4 Reporter Volker Wüst interviewt Pfarrer Ulrich Kloos, Seelsorgeeinheit Ulm-Basilika.

Audiomitschnitt: immer-weniger-pfarrer

Norbert Gruber

Taufpastoral auf neuen Wegen

Taufkatechese in der Seelsorgeeinheit

„Warum möchten wir unser Kind taufen lassen?“
– „Wir möchten ein schönes Familienfest feiern.“
– „Mein Kind soll zur Gemeinschaft der Kirche gehören.“
– „In der Taufe danke ich Gott: Wenn ich mein Kind ansehe, denke ich, es ist ein Wunder.“

Die Geburt eines Kindes ist ein großes Ereignis für Eltern, für alle Angehörigen und Freunde. Nichts ist wie es vorher war. Vorher musste man sich nur um seine eigenen Angelegenheiten kümmern. Nun übernehmen die Eltern Verantwortung und treffen Entscheidungen für das Kind. Es fängt bei alltäglichen Dingen an: Einweg- oder Stoffwindeln? Brust oder Flasche? Schnulli oder keinen Schnulli? Es gibt unzählige Möglichkeiten ein Kind groß zu ziehen, doch alle Eltern wollen für ihr Kind nur das Beste. Eltern treffen Entscheidungen mit der Überzeugung: Das ist gut für mein Kind. Wir als Gemeinde können junge Familie unterstützen, indem wir zeigen, dass wir für sie da sind. Niemand ist allein.
Seit diesem Jahr begleiten ehrenamtliche Mitarbeiter/Innen die Taufvorbereitung von Familien, die ihre Kinder in einer Gemeinde der Seelsorgeeinheit taufen lassen wollen.
Der erste Schritt für Eltern ist es, bei ihrem zuständigen Pfarrbüro die Tauftermine zu erfragen und sich für einen Tauftermin anzumelden. Es folgen zwei einstündige Vorbereitungstreffen: Beim ersten Treffen, das von den Ehrenamtlichen geleitet wird lernen sich die Tauffamilien kennen. Idealerweise kommt es zu einem zwanglosen und offenen Austausch über die Veränderungen im Alltag mit Kindern, gemeinsame Interessen und die unterschiedlichen Motivationen, ihre Kinder taufen zu lassen. Außerdem erhalten die Familien eine Mappe, aus der sie Gebete, Lieder und Texte für die Tauffeier aussuchen können. Das zweite Treffen leitet der Taufspender, in der Seelsorgeeinheit sind es Pfarrer Ulrich Kloos, Pater Laurent Mtaroni, Vikar Simon Hof, Diakon Johann Helmert oder Diakon Thomas Raiber. Der Taufspender erläutert die Taufsymbole und der konkrete Ablauf der Tauffeier wird geplant.

Wenn Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Pfarrbüro. Weitere Infos erhalten Sie auf der Homepage www.ulm-basilika.de
Haben Sie Interesse als ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der Taufvorbereitung in unserem bestehenden Team zu helfen? Dann melden Sie sich bitte bei Pfarrer Ulrich Kloos (Tel. 0731/41223; e-mail: ulrich.kloos[at]drs.de

Das Foto zeigt die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Taufpastoral

Taufpastoral

Von links nach rechts:
Karin Weggenmann, Theresia Süß, Vikar Simon Hof, Renate Babic, Jakob Jäger, Annemarie Mann. Es fehlt Sonja Frenken.

Text: Annemarie Mann
Gruppenfoto: Kevin Fischer
Beitragsbild: Renate Babic

Wir unterstützen Flüchtlinge auch in Wiblingen

Liebe Leserin, lieber Leser,

unter großen Gefahren versuchen viele Menschen nach Europa zu kommen. Sie fliehen vor Krieg, Gewalt, Hoffnungslosigkeit und Armut in ihren Heimatländern. Sie hoffen auf ein besseres Leben im reichen Europa. Und viele sterben für diesen Traum. Die Bilder und Nachrichten, die uns erreichen, sind erschütternd. Man sollte nicht mehr darüber diskutieren müssen, dass wir als reiche Gesellschaft dazu verpflichtet sind, diese Menschen aufzunehmen und ihnen dabei zu helfen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln – auch in Wiblingen.

Doch obwohl der Stadtteil Wiblingen in der Vergangenheit schon viel Integrationsarbeit geleistet hat, gibt es Ressentiments und diffuse Ängste gegenüber Flüchtlingen auch hier. Konkret bezieht sich diese Angst auf das geplante Flüchtlingswohnheim in den Eschwiesen. Angst ist allerdings kein guter Ratgeber.

Als Christen aller Konfessionen empfangen wir unseren Auftrag aus der biblischen Tradition, die sich auch explizit der Flüchtlingsthematik widmet. Schon zu biblischen Zeiten gab es Flüchtlinge, die alles zurücklassen mussten und sich in eine ungewisse Zukunft aufmachten. Abraham und Sara flüchteten wegen einer Hungersnot nach Ägypten. Mose musste vor dem Pharao fliehen. Noomi verließ wegen einer Hungersnot ihre Heimat und floh mit ihrer Familie in das Land der Moabiter. Und von Jesus wird erzählt, dass er kurz nach seiner Geburt mit seinen Eltern nach Ägypten fliehen musste, um den Soldaten des Herodes zu entkommen.

Das Asylrecht wird schon im Alten Testament klar formuliert: „Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen, wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ (3. Mose 19, 33+34).

Und im Neuen Testament war es Jesus, der sich den Menschen zuwandte, die am Rand der Gesellschaft standen. Die Solidarität mit den Bedürftigen hat er nicht nur selbst gelebt, sondern auch seinen Nachfolgern als Aufgabe hinterlassen, wenn er sagt: „Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habe, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40).

Die Frage ist also nicht, ob wir uns der Flüchtlinge annehmen sollen, sondern wie wir die Unterstützung gestalten, um ein gutes Zusammenleben zu ermöglichen.

Bereits im November 2014 hat sich auf Initiative der Regionalen Planungsgruppe (RPG) hier in Wiblingen ein Arbeitskreis Flüchtlinge gegründet, in dem kommunale und kirchliche Vertreter gemeinsam überlegen, wie diese Unterstützung aussehen kann. Wir wollen dazu beitragen, dass sich Menschen auf der Flucht bei uns sicher und wohlfühlen können und dass durch ein gutes Zusammenleben vielleicht auch manche Angst und manches Ressentiment überwunden werden kann.

Pfarrer Friedemann Bauschert und   Pastoralreferent Christoph Esser

Foto: (IESM)_pixelio.de

PS: Wer Interesse hat im AK-Flüchtlinge mitzuarbeiten, möge sich im Pfarramt melden (T. 481567).