Rückblick: 10 Jahre Kinder Helfen Kindern in Gögglingen

10 Jahre Kinder Helfen Kindern in Gögglingen

Seit 10 Jahren sind in der Gemeinde Hl. Kreuz Gögglingen Kinder und Jugendliche unterwegs um Kindern in Not zu helfen und dabei ist es ganz egal, welche Sprache sie sprechen, welche Hautfarbe sie haben oder auf welchem Kontinent der Erde sie leben.

Zum Helfen ist man nie zu klein, dass hat das Kinder Helfen Kindern Team wieder einmal bewiesen.

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Am 3. Adventssonntag veranstaltete das Team sein 10. Benefizkonzert „Kinder musizieren für Kinder in Not“ im festlich geschmückten Christophorushaus in Gögglingen. Mit einem tollen musikalischen Programm sowie der großen Weihnachtstombola wurden die Besucher ebenso überrascht wie mit den Ehrengästen Oberbürgermeister Ivo Gönner, dem Landtagsabgeordneten Martin Rivoir, Domkapitular Thomas Weißhaar und Dekan Ulrich Kloos .

4 Jugendliche/Junge Erwachsene (Matthias Babic (20), Patricia Knittel (18), Rebecca Knittel (17), und Tatjana Knittel Knittel (13), wurden für ihr überwältigendes Engagement in den vergangenen 10 Jahren geehrt. Selbstverständlich ließen sie es sich nicht nehmen, das Publikum noch einmal von ihrem Können zu überzeugen. Neben diesen 4 sind etliche jüngere Kinder, sowie der Junge Chor unter der Leitung von Simon Kaifel aus der Nachbargemeinde in den vergangenen Jahren dazugestoßen. Alle haben sie eins gemeinsam: Die Liebe zur Musik und ein großes Herz für Kinder in Not.

Seit knapp 2 Jahren unterstützen wir Kinder und Jugendliche in Tanzania, der Heimat unseres Pfarrvikars Pater Laurent Mtaroni.

Weihnachten 2015 188Das ist zum einen das Patenschaftsprojekt für 5 (Waisen)Kinder und zum anderen die finanzielle Unterstützung beim Bau einer Trinkwasserpipeline in Tanzania. Die Finanzierung des Schulbesuches, die Heimunterbringung sowie die Kosten für den Lebensunterhalt werden durch verschiedene Aktionen ermöglicht.

Mit dem Erlös der diesjährigen Benefizveranstaltung bescherte das Team seinen Patenkindern ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk: Das Schulgeld für alle 5 Kinder ist für ein weiteres Semester gesichert. Darüber hinaus kann der Bau der Trinkwasserpipeline fortgesetzt werden, damit dort bald sauberes Wasser fließt.

Weihnachten 2015 250Von links nach rechts: Pater Laurent, Renate Babic, Sandra Meyer, Sonja Warnke

An Ideen mangelt es den 4 Teamleiterinnen nicht. Und so dürfen alle gespannt sein, was sich das Team für das kommende Jahr einfallen lässt. Eins ist sicher: Langeweile kommt bestimmt nicht auf! Denn bereits jetzt schon stecken wir mitten in der Planung für unser Afrikanisches Benefizessen das am 5. März 2016 im Christophorushaus in Gögglingen stattfindet. „Firmlinge kochen an diesem Tag für einen guten Zweck“ – und zwar Afrikanische Gerichte.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen des Nachmittages beigetragen haben. Den Akteuren: Matthias Babic, Rebecca Knittel, Tatjana Knittel, dem jungen Chor aus Donaustetten unter der Leitung von Simon Kaifel, Michael Reichhardt, Ben Esser, Daniel Weggenmann, Clemens Weggenmann, Vincent Weggenmann, Simon Stückrad, Nyla Stückrad, dem Chor der Riedlen Grundschule unter der Leitung von Marithe Özbey, unseren beiden Engelchen Leandra und Phoebe, dem Fotografen Jürgen Feind, dem Hl. Bischof Nikolaus sowie allen Helfern, Sponsoren und Besuchern.

Text/Fotos: Renate Babic

Rückblick: Luftballonwettbewerb am Franziskusfest 2015 zugunsten von MarMisAk

Viele Luftballone stiegen beim Franziskusfest am 4. Oktober in den regnerischen Himmel. Der Wind muss die Ballone nach Bayern getrieben haben, denn von dort kamen 4 der 7 ans Pfarrbüro zurückgeschickten Karten.
So ging der 1. Preis, ein Buch über „Das Leben von Franziskus in Bildern“, an Frau Margot Sowietzki, deren Karte war in Dinkelscherben gelandet.
Den 2. Preis erhielt Herr Hans-Jürgen Schneider vom Tannenhof, eine große Packung Merci. Seine Karte wurde aus Nersingen zurück geschickt.
Einen Kinogutschein erhielt Herr Markus Bantle als 3. Preis. Seine Karte war in Holzheim gefunden worden.
Herzlichen Glückwunsch mit den am 5. Dezember übergebenen Preisen und Danke an Alle die am Wettbewerb teilgenommen haben.
Brigitte Gostencnik

Rückblick: Wasser ist Leben – Ein Projekt des Kinder Helfen Kindern Team

Wasser ist Leben – Ein Projekt des Kinder Helfen Kindern Teams aus Gögglingen

DSC08977Wasser – Jeder braucht es – Jeder hat es!? Von wegen!

 

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DSC08962Diese Bilder, die Kinder und Jugendliche aus Gögglingen und Donaustetten an zwei Creativnachmittagen gezeichnet hatten, wurden am Sonntag, den 25. Oktober im Christophorushaus versteigert.

DSC09041Eröffnet wurde der Nachmittag mit einer kurzen Projektvorstellung, die anhand der Projekttafeln im Eingangsbereich bildlich dargestellt war. So konnte jeder mitverfolgen wie das Projekt seinen Anfang nahm.

Die Gospelsängerin Isabelle Siyou die als Auktionarin fungierte hatte sichtlich Freude daran alles unter den Hammer zu bringen.

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Mit ihrer humorvollen, witzigen Art erreichte  Sie souverän und charmant die Herzen der Besucher. Ebenso stimmgewaltig und temperamentvoll unterhielt uns Siyou mit ihren Liedern.

DSC09063Der Trommler Sam Fatou unterhielt die Gäste zum Schluß noch mit seiner Afrikanischen Trommelmusik, bei der so manch einer einfach lostanzen musste oder zumindest begeistert mitklatschte.

Kinder Helfen Kindern 120Der Tag neigte sich dem Ende entgegen und wir konnten auf einen erfolgreichen Projektstart zurückblicken. Wir erzielten den stolzen Betrag von 1280,40 Euro. Durch weitere private Spenden konnten wir den Betrag auf 2000 Euro aufstocken. Somit ist das erste Ziel erreicht. Der 10.000 Liter Wassertank kann bestellt werden.

Kinder Helfen Kindern 091Vielen herzlichen Dank für ihre Unterstützung. Das Kinder Helfen Kindern Team (von links nach rechts): Sonja Warnke, Doris Ströbele, Sandra Meyer, Renate Babic, Pater Laurent Mtaroni

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WASSER IST LEBEN – WASSER, DAS WEISSE GOLD

Wasser ist die Grundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Der blaue Planet Erde umfasst 1,4 Milliarden Kubikkilometer davon, wobei der Süßwasseranteil nur 2,6% beträgt. Lediglich 0,007 Prozent des weltweiten Wasservorkommens können für den menschlichen Verbrauch genutzt werden und dennoch handelt es sich dabei um eine so große Menge, dass sie seit vielen Jahrtausenden das Überleben der Menschen möglich macht. Doch nicht alle Menschen haben Zugang zu Wasser.

Der menschliche Wasserhaushalt:
Man muss bedenken, dass der menschliche Körper je nach Geschlecht aus 46-75% Wasser besteht.

Krankheiten als Folge von verschmutztem Wasser!

Mindestens 2 Liter Flüssigkeit sollen wir täglich zu uns nehmen, um einen Flüssigkeitspuffer zu schaffen, da wir durch das Schwitzen, Atmen und Verdauen immer wieder Wasser verlieren. Entwickelt sich ein Wasserdefizit im Körper, so führt das zu Wassernot und Trockenheit in Zellen und Gewebsräumen.

Zahlreiche Gesundheitsfolgen können dadurch auftreten.
Schon 15% Wasserverlust des Körpers kann tödlich sein, das heißt, dass die ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser ausschlaggebend für den Erhalt der Gesundheit ist. Jedoch leiden viele Entwicklungsländer an mangelnder Trinkwasserversorgung.

Das Lebensmittel Wasser

Das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser:
Viele Millionen Menschen haben heutzutage immer noch keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Welthungerhilfe ruft gemeinsam mit anderen Organisationen dazu auf, unser Möglichstes zu tun, damit allen Menschen dieser Erde sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, aber in vielen Teilen der Welt ist Trinkwasser knapp. Für diese Regionen ist noch ein anderer, bisher kaum beachteter Aspekt sehr wichtig: der Verbrauch von virtuellem Wasser.

Virtuelles Wasser
Virtuelles Wasser ist die Wassermenge, die zur Produktion von Gegenständen oder Lebensmitteln nötig, aber im Endprodukt nicht mehr zu finden ist. So verbergen sich etwa in einem T-Shirt 2.700 Liter virtuelles Wasser, und um ein Kilogramm Reis zu ernten, benötigt man 3.400 Liter Wasser. Der durchschnittliche direkte Wasserverbrauch beträgt in Deutschland derzeit pro Kopf und Tag etwa 126 Liter und ist damit leicht gesunken. Dazu kommen allerdings noch etwa 4.000 Liter an virtuellem Wasser.

Weltweite Konsequenzen

Weltweiter Wasser-Handel:
Problematisch dabei ist, dass wir dieses Wasser nicht aus eigenen Beständen nehmen, sondern durch den weltweiten Handel den größten Anteil davon importieren – und zwar vornehmlich aus Gebieten, die durch Dürreperioden sowieso mit Wasserknappheit zu kämpfen haben. Während wir also unsere Ressourcen schonen, lassen wir es uns auf Kosten anderer gut gehen, die oft lange Wege zurücklegen müssen, um zu Trinkwasser zu gelangen und denen sanitäre Einrichtungen fehlen. Dadurch sind Infektionskrankheiten und Epidemien vorprogrammiert.

Hilfe zur Selbsthilfe

Diese Regionen sind auf Hilfe von außen angewiesen, die in kleinem Rahmen auch Kinder leisten können, wenn sie sich etwa an schulischen Aktionen, die auf Anregung der Welthungerhilfe durchgeführt werden, beteiligen. Hilfe von außen bedeutet aber nicht Wasser und Lebensmittelspenden, sondern Hilfe zur Selbsthilfe: Die Menschen in den Zielländern sollen in die Lage versetzt werden, Brunnen und Pumpstationen zu bauen, Wasser bei Überfluss zu lagern und durch verbesserte Bildungsmöglichkeiten Einsicht in den Zusammenhang von Hygiene und Gesundheit gewinnen.

Das ist unser Ansatzpunkt. Die Menschen in Tanzania, der Heimat von Pater Laurent sind ebenso davon betroffen. Genau da möchten wir helfen!

Pater Laurent hat während seines Heimaturlaubes im September recherchiert und den Beginn des Pipelineprojekts in Gang gebracht.

Der Startschuss ist längst gefallen: “Wir machen uns stark für den Bau einer Trinkwasserpipeline in Tanzania, damit die Kinder und Jugendlichen dort zur Schule gehen können anstatt zu arbeiten!” Und dafür, dass sie sauberes Trinkwasser  erhalten, ohne das sie dafür schwer schuften müssen.

*Fortsetzung folgt* Fortsetzung folgt*

Text: Renate Babic

Fotos: Jürgen Feind/Babic

Ort des Zuhörens

Probleme mit Kindern oder dem Ehepartner, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Verlust des Partners:
Schicksalsschläge können Menschen aus der Bahn werfen.
Dann brauchen sie oft erst einmal ein offenes Ohr,
dem man die eigenen Sorgen anvertraut, einen Gesprächspartner
mit dem man darüber spricht. Damit sind die Sorgen zwar
noch nicht behoben, aber ein Gespräch hilft schon oft weiter und ein wichtiger Schritt ist getan.

Der Caritasausschuss von St. Martin bietet Gesprächstermine an:
Jeden Montag, um 18.30 Uhr im Chorgestühl/Sakristei der Basilika.
Gesprächspartner ist Diakon Raiber.
Wer will kann sich unter E-Mail: diakon[at]gmx.de anmelden oder einfach so vorbei kommen.

Eingeladen sind alle!